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Fallstudie / Kurzfassung - In dem HIFLEX-Anwenderbetrieb Druckerei Bauer KG (Bauer Druck) ist die Produktion
seit April 2004 durch die JDF-Anbindung des Müller Martini Sammelhefters PrimaPlus an das HIFLEX MIS vernetzt.
Die Implementierung bei Bauer Druck ist die weltweit erste JDF-Vernetzung im Echtbetrieb zwischen einer Branchensoftware
(HIFLEX MIS) und der Weiterverarbeitung (Müller Martini Sammelhefter). |
Die JDF-Vernetzung hatte folgende Effekte:
Der resultierende Kapitalwert beträgt EUR 490.000,-. Der Return on Investment (ROI) der JDF
Vernetzung bei Bauer Druck ist 220% (Amortisationsfaktor 3,2) auf fünf Jahre berechnet.
Bauer Druck und HIFLEX gewannen für diese Implementierung den CIPPI Award 2005 für
die "Innovativste Nutzung der Prozessautomatisierungstechnologie in einer Implementierung". |
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Dr. Jutta Thellmann (Müller Martini), Stefan Reichhart (HIFLEX),
Michael Bauer (Bauer Druck), Christian Bauer (Bauer Druck),
Stefan Daun (CIP4) |
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Bauer Druck ist ein Bogen-Offset-Betrieb, der vor allem Akzidenzen, Mailings, Plakate und Bücher produziert.
Etwa 70 Mitarbeiter arbeiten in modernsten Produktionshallen.
Seit 1992 hat der Wiener Betrieb das HIFLEX MIS für die Abwicklung
von Produktions- und Geschäftsprozessen im Einsatz. Die Druckmaschinen wurden im Jahr 2002 mit JDF-kompatiblen Maschinenleitstand-
Systemen aufgerüstet.
Als im April 2004 die JDF-Vernetzung zwischen HIFLEX und der Produktion startete, erfolgte die
Aufrüstung des Müller Martini Sammelhefters (ausgestattet mit dem "Automatic Make ReadY System" (AMRYS)) mit dem
JDF-Modul Müller Martini Systemmanager. Die Vernetzung der Druckmaschinen wurde zeitgleich mit der Anbindung des Sammelhefters implementiert. |
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Die Situation vor der Implementierung:
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Die Hauptziele waren Effizienzsteigerung, Realisierung von Zeit- und Kosteneinsparungen, sowie deutliche Produktivitätssteigerungen.
Erhöhte Transparenz und Flexibilität im Produktionsprozess sollten einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Ziele leisten.
Insbesondere wollte Bauer Druck ineffiziente Arbeitsschritte wie das wiederholte Eingeben von Daten in Maschinenleitstand-Systeme der Druckmaschinen
und des Müller Martini Sammelhefters eliminieren, zumal das HIFLEX MIS produktionsrelevante Daten zur Verfügung stellen kann.
Deutlich gesteigerte Transparenz und Flexibilität im Produktionsprozess sollten durch einen unmittelbaren Zugang zu zeitnahen Informationen über
den Auftragsstatus und über Produktionsdaten erreicht werden. Hierzu sollte minutenaktuelles JMF-Feedback in das HIFLEX MIS einfließen.
Bauer Druck strebte einen ROI von 2 Jahren an. |
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| Der Screenshot aus dem HIFLEX System (links) zeigt die Vermaßung eines 16-seitigen Druckbogens (Falzbogen). Das HIFLEX System
übergibt dabei die Daten zur Druckbogengeometrie via JDF an den Sammelhefter. Im Müller Martini System Manager (Screenshot rechts) ist die
Vermaßung des zu fertigenden Produktes visualisiert. |
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Die JDF-Vernetzung bei Bauer Druck startete im April 2004 und verlief in mehreren Stufen. Ein Jahr später profitierte
das Unternehmen bereits von einem voll-integrierten Workflow zwischen dem HIFLEX MIS, den Druckmaschinen und dem Müller Martini Sammelhefter.
JDF/JMF-Datenaustausch an den Maschinen:
Die Produktionsmaschinen erhalten Daten zur Voreinstellung direkt aus dem HIFLEX System via JDF.
An den Sammelhefter werden dabei neben den allgemeinen Auftragsdaten (wie Auftragsname, Auftragscode, Kunde, Produktname und Auflage) und Terminen
(Geplanter Start / Geplantes Ende, Frühster Start, Spätestes Ende) auch technische Daten zur Druckbogengeometrie, zur Belegung der Anleger
Stationen oder die Heftdaten (Anzahl Heftklammern, Distanzen, Klammertypen) übermittelt. |
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| Der Sammelhefter bei Bauer Druck vom Typ PrimaPlus ist mit dem "Automatic make ready system" (Amrys)
ausgestattet. Über motorische Achsen kann der Sammelhefter damit vollautomatisch auf das zu fertigende
Produkt eingerichtet werden. Mit Hilfe der JDF-Maschinendaten des HIFLEX-Systems dauert das komplette
Einrichten bei Bauer Druck drei Minuten. |
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Umgekehrt wird das HIFLEX System durch stetiges JDF-Feedback kontinuierlich aktualisiert, so dass der Disponent einen optimalen Überblick über
die Produktion erhält. |
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| Produktionsleiter Julius Daniel arbeitet mit der HIFLEX Disposition |
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Realisierter primärer Nutzen:
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CIP4 ist das internationale Konsortium zur Integration der Prozesse in Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung. Die CIP4 Organisation kümmert sich um Definition und Einhaltung der JDF Spezifikation. HIFLEX ist Partner Mitglied der CIP4 Organisation. |
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