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HIFLEX und Müller Martini zeigen JDF-Vernetzung am Open House in Zofingen. - Die erste Postpress JDF-Anbindung der Welt mit JMF-Rückmeldung (Job Messaging Format) haben der Branchensoftware-Anbieter
HIFLEX und Müller Martini an der Müller Martini-Open-House-Veranstaltung in Zofingen (04.-08.11.2003) präsentiert.
Dabei wurde ein Sammelhefter des Typs PrimaPlus mit der HIFLEX Branchensoftware vernetzt. |
Bei der betrieblichen Vernetzung via JDF ist das Management-Informations-System die oberste hierarchische Ebene, denn sie
steuert die gesamte Auftragsabwicklung. Sie überführt die technischen Daten aus der Kalkulation in die Produktionsplanung und
stellt sie von dort der Produktion zur Maschinenvoreinstellung über JDF zur Verfügung. Während der gemeinsamen Präsentation in
Zofingen wurden im HIFLEX-System eine Vorkalkulation eines sammelgehefteten Produktes erstellt, ein
entsprechender Auftrag im System angelegt und in die HIFLEX-Produktionsplanung importiert.
Mittels eines einzigen Befehls wurden maschinenrelevante Daten wie
Format, Produktstärke, Kopf-/Fuss- und Frontbeschnitt, Klammerart
und –position, Auflage und Seitenzahl der Bogen etc. an den
Maschinen-Leitstand von Müller Martini übergeben und von dort an
den Sammelhefter übermittelt. Der Sammelhefter vom Typ PrimaPlus
ist mit dem Automatic make ready system (Amrys) ausgestattet. Über
motorische Achsen kann der Sammelhefter damit vollautomatisch auf
das zu fertigende Produkt eingerichtet werden.
Müller Martini hat mit MM Port für alle Systeme eine einheitliche
Anbindungsplattform geschaffen. Diese Anbindungsplattform
ermöglicht eine direkte, wechselseitige Kommunikation zwischen dem
Management-Informations-System (MIS) und der Weiterverarbeitung.
MM Port übernimmt JDF-Daten, wie beispielsweise Auftraggeber,
Auflage, Termine und Produktspezifikationen von der
Branchensoftware (MIS-System) direkt in die Anlagen der
Weiterverarbeitung. Über MM Port fliessen die wichtigsten
Produktionskennzahlen wie beispielsweise der Produktionsstatus des
Auftrags, die aktuelle Produktionsleistung oder auch die erreichten
Mengen als JMF-Meldungen zurück.
Mit Hilfe der JDF-Maschinendaten wurde der Sammelhefter
PrimaPlus beim Müller Martini Open House in Zofingen mit den Daten
des HIFLEX-Systems innerhalb von drei Minuten komplett eingerichtet. |
Ein weiteres Highlight der gemeinsamen Präsentation folgte nachdem
die Maschine anlief: in Echtzeit wurde der Maschinenstatus an die
HIFLEX-Produktionssteuerung zurückgemeldet. Dabei wurden Status,
Geschwindigkeit, produzierte (Gut-)Menge und Makulatur im HIFLEX-
System angezeigt. So bleibt der Produktionsfortschritt für den
Disponenten und den Innendienst jederzeit transparent.
HIFLEX hat bereits zahlreiche MIS-Systeme mit Prepress- und
Druckmaschinen-Herstellern realisiert (u.a. mit MAN Roland, KBA,
Creo und Agfa). Mit der jetzt realisierten Anbindung an einen Müller
Martini-Sammelhefter wird erstmals eine 4-stufige JDF-Vernetzung in
der Praxis möglich. "Wir planen, eine solche 4-stufige Vernetzung in
den nächsten zwei Monaten in der Praxis umzusetzen.", sagt Stefan
Reichhart, Geschäftsführer von HIFLEX. "Es liegen bereits erste
Erfahrungen über Pilotkunden vor, die enorme Einsparpotentiale
erkennen lassen. Letztlich wird ein Betrieb mit konventionellem Ablauf
gegenüber einem Betrieb mit JDF-Workflow nicht wettbewerbsfähig
sein."
Um den Effekt, den eine vernetzte Produktion auf die
Wirtschaftlichkeit des Unternehmens hat, greifbarer zu machen,
haben sich Müller Martini und HIFLEX unlängst in einem innovativen
IRD-Projekt engagiert. Dabei untersucht das IRD gemeinsam mit
seinen Partnern die Einsparpotentiale in der (mittels JDF und JMF)
vollvernetzten Druckerei. |
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Grundlage für die an die Produktion zu übermittelnden Daten ist die in der Produktionsplanung und -steuerung
(PPS = HIFLEX Disposition als Prozessleitrechner) vorgenommene Festlegung der Auftragsreihenfolge in den Stufen
der Grob-, Anschluss- und Feinplanung. Die genaue Fertigungsbeschreibung wird im Rahmen
der Kalkulation generiert. |
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Während der fünftägigen Open-House-Veranstaltung hatten ca. 300 gemeldete Gäste die Möglichkeit sich die JDF-Vernetzung des
Sammelhefters im Müller Martini-Trainings-Center live vorführen zu lassen. Die Vernetzung kann jetzt permanent präsentiert werden, da
es sich um eine dauerhafte Installation im Trainings-Center handelt. |
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Über die Echtzeit-Rückmeldung des Sammelhefters an die HIFLEX-Produktionssteuerung haben der Disponent genau wie der
Sachbearbeiter jederzeit den Überblick, wieweit die Produktion vorangeschritten ist. |
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CIP4 ist das internationale Konsortium zur Integration der Prozesse in Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung (CIP4 =
The International Cooperation for the Integration of Processes in Prepress, Press and Postpress). Die Integration der
vorgenannten Bereiche basiert technologisch auf dem Job Definition Format (JDF) und dem Job
Messaging Format (JMF) von CIP4. JDF ist XML-basiert und baut auf bereits bestehenden Teillösungen wie dem Print Production Format
(PPF) von CIP3 und dem Portable Job Ticket Format (PJTF) von Adobe auf. |
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HIFLEX ist seit Januar 2002 Voll-Mitglied ("Full Member") der CIP4 Organisation (Nachfolge von CIP3). Die Firma mit Hauptsitz in
Aachen, Deutschland, ist Hersteller der Branchensoftware HIFLEX Print, die alle Geschäftsprozesse von Druckereien abbildet und unterstützt.
Dabei deckt das HIFLEX-System alle relevanten Funktionen und Aufgabenstellungen ab: Vorkalkulation, Angebot, Auftragsbestätigung,
Auftragstasche, Lieferschein, Rechnungsstellung, Nachkalkulation, statistische Auswertungen, Materialwirtschaft, Produktionsplanung
und -steuerung, Betriebsdatenerfassung, Maschinenschnittstellen, Versandabwicklung und Überwachung des Auftragsfortschritts. Auch
ein E-Business Modul sowie ein Dokumenten-Managementsystem sind realisiert. Die HIFLEX GmbH reinvestiert jährlich rund 50 % ihres
Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Ihre Software ist weltweit im Einsatz und in 15 verschiedenen Sprachen erhältlich.
Der HIFLEX-Stand auf der drupa in Düsseldorf befindet sich in Halle 9, Stand B44. |
Müller Martini ist seit der Gründung von CIP4 im September 2000 Partner-Member. Als weltweit größter Hersteller von Systemen für die
Druck-Weiterverarbeitung entwickelt, baut und verkauft Müller Martini Anlagen zur Druckweiterverarbeitung in Druckereien, Buchbindereien
und Zeitungs-Produktionsbetrieben. Formatvariable Rollenoffset-Druckmaschinen gehören ebenfalls zum Angebot. Eine weltweite
Service-Organisation sorgt für den reibungslosen Betrieb der Anlagen und Systeme.
www.mullermartini.com
Der Müller Martini-Stand auf der drupa in Düsseldorf befindet sich in Halle 14, Stand A52. |
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