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NGP-Synapse Link nimmt MIS an Bord. Lebhafter Mai-Anfang in Radebeul: KBA wurde Creos
NGP-Partner, HIFLEX-Print debütierte im Prinergy-Workflow, Werbedruck Petzold erhielt den
»Staccato-Preis«, zu »Meet Creo« und einem Anwendertreffen kamen 220 Fachleute ins Haus. |
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Die Zielsetzung ist klar: Creos Networked
Graphic Production (NGP) strebt eine Verknüpfung aller Stationen der grafischen
Produktion an, um möglichst viele Fertigungs- und Verwaltungsschritte in einem
durchgängig digitalen Prozess zu optimieren.
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| Creo-EMEA-Geschäftsführer Alon Lumbroso und Klaus Schmidt,
Marketingdirektor der Koenig & Bauer-Gruppe (r.), beim Pressegespräch
in Radebeul. Mit dem Engagement von KBA im Networked-Graphic-
Production-Partnerprogramm von Creo wird die lang währende Partnerschaft
zwischen beiden Unternehmen fortgesetzt und intensiviert.
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Die für Grafiker, Werbeagenturen,
Kunden, Verleger, Prepress-Dienstleister, Drucker und Weiterverarbeiter anfallenden
Kommunikations-, Kontroll- und Arbeitsprozesse sollen sicherer und effizienter
gestaltet werden. »In Echtzeit« will Creo einen lückenlosen Informationsfluss etablieren,
der sowohl in dem mit der Produktion betrauten Unternehmen selbst als auch im externen
Datenaustausch mit Kunden und Partnern erhebliche Vorteile bringt. Quintessenz des von NGP
vorgezeichneten Verfahrensweges: Substituierung manueller Arbeitsschritte durch Automatisierung,
verkürzte Produktionszeiten. Eliminierung von Mehrfacheingaben, Ausschaltung von Fehlerquellen.
Verzahnung der Produktions- und Business-Prozesse im Hinblick auf die Daten-, Informations- und
Materiallogistik. Creos NGP-Initiative kommt gut voran, gleiches ist von den dafür notwendigen
Tools zu vermelden.
Flexibilität wird groß geschrieben. Das zeigt die Verwendung skalierbarer Bausteine
ebenso wie offene Schnittstellen für die anerkannten Standards JDF/JMF, XML, PJTF und CIP4-PPF.
Auch strategische Partnerschaften tragen ihren Teil zur Marktdurchdringung des Creo-Konzepts bei.
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| Werbedruck Petzold (Gernsheim) hat mit einem Creo-CTP-System und der Staccato-Rasterung
in der Druckqualität neue Maßstäbe gesetzt und innovative Produkte entwickelt. Creo ehrt
diese besondere Leistung mit einer Auszeichnung für Spitzenqualität im Druck. Von links:
Gudrun Baunach (Marketingmanager, Creo Deutschland), Peter Petzold (Inhaber,
Geschäftsführer der Werbedruck Petzold GmbH) und Alon Lumbroso (Geschäftsführer, Creo EMEA).
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Anlässlich der Creo-Pressekonferenz Anfang Mai im KBA-Werk Radebeul begrüßte
Alon Lumbroso (Geschäftsführer von Creo EMEA) die Koenig & Bauer AG als neuen
Networked-Graphic-Production-Partner: »Es ist uns eine große Freude, dass KBA als
einer der technologisch und wirtschaftlich führenden Druckmaschinenhersteller der
Welt die Networked Graphic Production aktiv unterstützt.«
Für das Top-Management in Würzburg und Radebeul liegt Creos NGP-Initiative mit
ihrem integrativen und offenen Charakter voll auf der strategischen Linie des Hauses.
Die Teilnahme am NGP-Partnerprogramm ist somit ein folgerichtiger Schritt, die
Druckproduktion insgesamt rationeller,
sicherer und wirtschaftlicher zu machen. »Ob Bogen- oder Rollendruck, konventionelle
oder digitale Verfahren, Druckmaschinen sind heute keine Inseln mehr«, erklärte
Klaus Schmidt (Marketingdirektor der Koenig & Bauer-Gruppe) »Der weitere Ausbau
der Automation wird nicht ohne digitale Echtzeitkommunikation mit vor- und nachgelagerten
Fertigungsprozessen und Management-Informationssystemen zu verwirklichen sein.«
Neben KBA beteiligen sich weitere renommierte Lieferanten, darunter Adobe,
Xerox, Komori und Printcafe Software Inc. am Networked-Graphic-Production-
Partnerprogramm. Creo ist für KBA seit längerem ein innovativer und verlässlicher Partner
für die CTP-Druckvorstufe bei konventionellen Bogen- und Rollenoffsetmaschinen, der neuen,
wasserlos produzierenden Zeitungsrotation KBA-Cortina sowie bei der DI-Bogenoffsetmaschine
74 Karat, die erstmals auf der Imprinta 1997 zu besichtigen war. Man wolle, so Schmidt,
diese Zusammenarbeit weiter ausbauen und zusätzliche qualifizierte Partner, z. B aus dem
Bereich Branchensoftware, ergänzen. Ein deutliches Zeichen für die Verbundenheit
beider Unternehmen ist die komplett mit Creo-Systemen ausgestattete Druckvorstufe im
Vorführstudio des Kundenzentrums am KBA-Bogenoffset-Standort in Radebeul.
Dass Creo just am 7. Mai den Abschluss eines neuen »Reseller«-Abkommens mit
KBA über den Verkauf von Brisque-Workflow-Lösungen und verwandten Produkten
für die 74 Karat in Europa, dem nahen Osten und Afrika bekannt gab, kam somit
nicht überraschend. KBA wird Brisque-Workflow-Lösungen bewerben und verkaufen
und für Anwender der 74 Karat den Kundendienst bereitstellen - Creo wird die
von KBA-Kunden erworbenen Brisque-Systeme und damit zusammenhängende Produkte
installieren sowie Kundenschulung, technischen Support und Serviceleistungen
bieten.
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Jochen Halbleib (Technical Consultant, Creo Deutschland) wurde nicht müde, den
Premierencharakter der NGP-konformen Einbindung von HIFLEX-Print in den Prinergy-
Produktionsworkflow zu betonen. Kein Grund zur Aufregung - die »Demo« verlief
erfolgreich, das Zusammenspiel von Creos JDF-Interface mit dem Management-
Informationssystem des deutschen, in Aachen ansässigen, Softwareanbieters funktioniert.
Halbleib und sein Creo-Team setzten bei der PDF-Datenerzeugung des Kunden bzw.
Gestalters an, leiteten über zur Datenübernahme und zum Ausschießen des Ganzbogens
im Produktionsbetrieb, der auch die Bereitstellung von CIP3-Daten mit der
gleichen, in Prinergy 2.1 von JDF-Hand geführten Klappe schlug.
Keine Frage - mit Synapse Link fügt Creo einen bedeutenden Baustein in die Networked
Graphic Production ein, der als bidirektionales Bindeglied zwischen dem
Workflowmanagement auf der Produktionsebene und Management-Informationssystemen (MIS)
bzw. Enterprise-Ressource-Planning-Systemen (ERP) auf der kaufmännischen Geschäftsebene
fungiert. Synapse Link wurde als offene Schnittstelle definiert; die Kommunikation
erfolgt auf der Grundlage von JDF und dessen »dynamischen Ablegers« JMF (Job
Messaging Format) Synapse Link sammelt relevante Betriebsdaten aus dem Workflow-
Management-System der Produktion und stellt diese über eine Schnittstelle beliebigen
JDF-kompatiblen Management-Informationssystemen zur Verfügung.
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Live-Demonstration der vernetzten grafischen Produktion von
der Gestaltung bis zur Druckform. Jochen Halbleib (Technical Consultant,
Creo Deutschland) kommentierte die JDF-gestützten Prozessabläufe, in die
erstmals das in Aachen entwickelte Management-Informationssystem Hilfex-
Print über Creos Synapse Link eingebunden war.
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Indem laufend Produktionsdaten an das MIS übertragen werden, hat man jederzeit einen
Überblick über die aktuelle Auftrags- und die allgemeine Geschäftssituation. Dank
der Oracle-Datenbank von Prinergy ist die Erhebung und Auswertung solcher
Informationen auch noch längere Zeit nach der Produktion bestimmter Aufträge möglich.
In umgekehrter Richtung können direkt aus dem MIS heraus Informationen oder Befehle
an Prinergy 2.1 geschickt werden, die das Workflowsystem umgehend dazu veranlassen,
automatisch einen neuen Job mit Name, Auftragsnummer usw. anzulegen.
Eine JDF-Schnittstelle ist jedoch kein simples »Plug and play«-Modul. Spezifische
Anpassungen seitens aller beteiligten Hersteller sind somit unumgänglich. Insgesamt
steht Creo mit 30 Anbietern von MIS-Lösungen bezüglich der offenen JDF-Schnittstelle
in Kontakt. Synapse Link in Verbindung mit den MIS-Systemen Hagen OA und HIFLEX-Print
ist derzeit im Betastadium.
In den eigenen Workflows hat Creo Synapse Link bereits für Prinergy und Synapse
Insite (Internet-Portal zur Übermittlung von Aufträgen in die Produktion, Fernproofen,
Freigabeprozeduren, Statusinformationen, Protokollierung usw.) realisiert; für Brisque
in der Version 5.0 und Spire wird die JDF-Schnittstelle folgen.
Was Hagen OA für die USA bedeutet, dürfte hierzulande und anderenorts HIFLEX-Print
werden. Bei ihrer Live-Premiere jedenfalls machte die Software eine gute Figur.
Verfolgung des Job-Status und der Korrekturen, Fernproofen und Druckfreigabe. Die
detaillierte Auflistung und Kennung aller ausgeführten Tätigkeiten konnte überzeugen -
sie liefert ein klares Bild, welche Eingriffe zu berechnen sind.
Die Mitwirkenden des am 7. Mai der Fachpresse vorgeführten PDF/JDF-Workflows
mit Prinergy 2.1: Synapse Prepare (automatisierte, über Direktiven gesteuerte
PDF-Erzeugung), Pitstop (PDF-Preflight), Upfront-Software (Auswahl von Druckformaten und
Standbogen, Generierung von CIP4-Voreinstelldaten), Page Assigner (automatische
Seitenplatzierung im Prinergy-Ausschießplan), Synapse Insite, Integris-Prooflösung
(Formproofs auf Epson-Stylus-lnkjets), Synapse Link und HIFLEX-Print. Das Fazit Creos
Networked Graphic Production macht die »große graue Wolke Vorstufe« transparent,
wobei die Online-Zusammenarbeit aller Beteiligten Produktionszeiten verkürzen und
Kosten senken kann. Mit dieser Erkenntnis kehrten sicherlich auch die Besucher des
»Meet Creo«-Events in ihre Prepress- und Druckereibetriebe zurück.
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Wie Alon Lumbroso betont, will sich Creo verstärkt mittelständischen Druckereien zuwenden
und bis 2005 jährlich um 15% wachsen. Für 2007 ist ein Umsatzziel von 1 Mrd. US-Dollar
angepeilt. Marktstrategische Schwerpunkte: NGP, CTP-Einstiegslösungen, FM-Rasterung
Staccato und Verpackungsdruck.
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Bis zur nächsten Drupa dürfte auch die derzeit noch fehlende MIS-JDF-Ausgabe in
Richtung des Software-Planungswerkzeugs Upfront möglich sein. Synapse Prepare ist in
der Version 1.1 jetzt mit deutscher Bedienoberfläche erhältlich. Anwendern der weltwelt
8000 Brisque-Workflow-Installationen bleibt der Eintritt in die »NGP-Gemeinde"
nicht verwehrt. Die Brisque-Version 5 geht diesen Sommer in den Betatest. Neu ist hier,
dass Previews an jedem Arbeitsplatz erscheinen können und mittels Synapse Director
die JDF- und NPG-Integration vollzogen werden soll.
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Der Druckspiegel zählt zu den
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Der Artikel wurde im Original übernommen.
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