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Mit Unterstützung durch die Lieferanten Creo, HIFLEX, MAN Roland und MBO realisiert Kraft Druck die
JDF-Vernetzung des unternehmensweit genutzten Management-Informationssystems (MIS) mit den
Produktionssystemen in Druckvorstufe, Drucksaal und Weiterverarbeitung. Schon jetzt zeigen sich die
handfesten Vorteile der Networked Graphic Production™ (NGP). |
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Die in Ettlingen bei Karlsruhe (Deutschland) ansässige Kraft Druck und Verlag GmbH produziert mit 82
Mitarbeiter und moderner Technik anspruchsvolle Akzidenzen, Plakate sowie Wochen- und Monatszeitschriften.
Eine Besonderheit, die den Umsatz und den Bekanntheitsgrad von Kraft Druck fördert, ist die
Komplettherstellung von Displays einschließlich CAD-Design. Kataloge in vielen Sprachversionen und
Loseblattwerke runden das Fertigungsspektrum des vollstufigen Betriebes ab. |
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Offen und immer für den Kunden da zu sein, das pflegt Kraft Druck seit dem vergangenen Jahr auch über das
Internet und zwar mit dem eBusiness-Modul der HIFLEX-Branchensoftware. Sowohl den Produktionsstatus ihrer
aktuell laufenden Aufträge als auch die Historie früherer Aufträge können die Kunden seit dem Jahr 2000
über einen beliebigen Browser abrufen. Demnächst sollen auch Angebote online angefragt werden können. |
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Unternehmensleitung und Verwaltung von Kraft Druck arbeiten auf Basis von Linux- und
Windows® 2000-Servern mit Office XP und der Branchensoftware HIFLEX Print.
Im Zusammenhang mit HIFLEX wurde bereits im Jahr 1995 die elektronische Betriebsdatenerfassung (BDE) als
wichtige Komponente zur objektiven Ermittlung von Kosten und Leistungen eingeführt. |
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In der Kraft Druck-Vorstufe hält heute der Creo Prinergy® PDF-Workflow die
digitale Produktion im Fluss. Die digitale Druckformherstellung läuft über einen vollautomatischen Lotem
800 Quantum-Thermoplattenbelichter, der zum Jahresbeginn 2003 einen älteren Lotem 800V ablöste. Im
Druckbereich hat sich das Unternehmen auf das 3B-Format spezialisiert. Insgesamt 18 Roland 700-Druckwerke
verteilen sich auf je eine Vierfarben, Achtfarben und Fünffarben plus Lackwerk. Alle drei
Bogenoffsetmaschinen von MAN Roland sind mit dem PECOM-System ausgerüstet. Entsprechend dem
Full-Service-Anspruch stehen in der Buchbindereiabteilung die wesentlichen Verarbeitungsfunktionen
Schneiden, Falzen, Sammelheften und Klebebinden zur Verfügung. |
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Eine nahtlose und herstellerübergreifende Kommunikation zwischen dem federführenden HIFLEX-MIS und den
Produktionssystemen war der "Kick", den sich Thomas Brickwedde, Leiter des Verkaufsinnendienstes und der
EDV bei Kraft Druck, wünschte und mit der Vernetzung über JDF-Standardschnittstellen bekam: "Die digitale
Integration rationalisiert die Abläufe über rein fertigungstechnische Prozesse hinaus. So können wir uns
Kosteneinsparungspotenziale erschließen, die bisher nicht zugänglich waren. Speziell für unser Haus gilt,
dass JDF das Sahnehäubchen auf unserem ohnehin schon gut funktionierenden gesamtbetrieblichen Workflow
ist." |
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"Der momentan größte Nutzen von JDF für uns ist, dass es uns zur Umsetzung einer standardisierten
Produktion motiviert. Die konsequente Vernetzung von der Vorstufe bis zur Endverarbeitung zwingt uns, alle
Workflow-Stadien zu überdenken", erklärt Thomas Brickwedde. |
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Beim Unternehmen Kraft Druck ist HIFLEX Print das Zentralgestirn der JDF-Vernetzung. Das
Management-Informationssystem wird umfassend für administrative, betriebswirtschaftliche und dispositive
Aufgaben genutzt – von der Kalkulation über den auftragsrelevanten Schriftverkehr bis zum Rechnungswesen,
der Nachkalkulation und der Erstellung von Statistiken. Dazu kommen die Bereiche Produktionsplanung,
Materialwirtschaft und Betriebsdatenerfassung. Informationen aus dem HIFLEX-System sind für einen
reibungslosen Ablauf in allen technischen Abteilungen von großer Bedeutung. Ebenso benötigt das MIS für
Nachkalkulation, Statistik und Rechnungsstellung Informationen aus der Betriebsdatenerfassung und der
Produktion. Thomas Brickwedde: "Ein Informationsaustausch zwischen HIFLEX und den Produktionssystemen
ist von großem Vorteil. Wir wollen ja schließlich Mehrfacheingaben und Fehler infolge von Irrtümern
vermeiden. Außerdem bedeutet jede eingesparte manuelle Eingabe in den technischen Abteilungen eine
Rationalisierung, weil sich die Mitarbeiter weniger mit organisatorischen Dingen befassen müssen und sich
mehr auf ihre eigentlichen Produktionsaufgaben konzentrieren können."
Die Brücke zwischen Prinergy und dem HIFLEX Print-System für die Kommunikation von JDF- und dynamischen
JMF-Daten wurde im Herbst 2003 mit dem Creo-Softwaremodul Synapse Link und mit dem JDF-Controller aus dem
Hause HIFLEX geschlagen. Dadurch kann HIFLEX Print nun in Prinergy automatisch einen neuen Job anlegen,
sobald aus einem Angebot ein konkreter Auftrag wird. In der Gegenrichtung liefert Prinergy während der
Produktion laufend Daten über Verarbeitungs- und Ausgabeprozesse (z.B. Operationen laut Auftrag,
Autokorrekturen und verursacherbezogene Hauskorrekturen) und den jeweils anfallenden Materialverbrauch
(Proofs und Platten einschließlich Kostenstellenzeit). Die bidirektionale–Echtzeit Kommunikation zwischen
den Systemen stellt sicher, dass alle Seiten stets auf dem aktuellen Stand sind. Und da Prinergy akribisch
alle Aktivitäten zurückmeldet, fallen fallen bei der auftragsbezogenen Betrachtung auch keine konkret
entstandenen Kosten unter den Tisch.. |
Seit der Einführung des Prinergy-Workflows liefert die Vorstufe den MAN Roland-Bogenoffsetmaschinen die
CIP3-PPF-Daten für die Farbzonenvoreinstellungen über eine Online-Verbindung. Über die
JDF-Schnittstellenverbindung zwischen HIFLEX Print und den PECOM-Leitstandsystemen kann das MIS
Auftrags-Kenndaten (Kundenname, Auftragsnummer, Produktbezeichnung usw.) und druckrelevante Parameter
wie Format, Papier, Auflage, Anzahl der Druckplatten und Farben den Druckmaschinen direkt zur Verfügung
stellen. Das schafft Klarheit und vereinfacht und beschleunigt Rüstvorgänge im Drucksaal. In der
Gegenrichtung besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass die Leitstände der Bogenoffsetmaschinen
automatisch Maschinen-Events zum MIS senden.
Die vorerst letzte Ausbaustufe der JDF-Integration ist die Online-Verbindung von Hilfex Print zu
Falzmaschinen von MBO (Maschinenbau Oppenweiler Binder) in der Druckweiterverarbeitung. Per
JDF-Kommunikation versorgt das MIS die Falzmaschinensteuerungen ebenfalls mit den Auftrags-Kenndaten und
Einstellparametern. |
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"Der momentan größte Nutzen von JDF für uns ist, dass es uns zur Umsetzung einer standardisierten
Produktion motiviert. Die konsequente Vernetzung von der Vorstufe bis zur Endverarbeitung zwingt uns,
alle Workflow-Stadien zu überdenken", erklärt Thomas Brickwedde. "Mit durchrationalisierten, stark
vereinfachten Arbeitsabläufen werden wir immense Kostenvorteile realisieren. Das muss sich erst noch
entfalten, ist letztlich aber viel mehr als die Summe der Einsparungen von vermiedenen Mehrfacheingaben
usw. "Wir beobachten die Diskussion rund um die Druckereivernetzung sehr aufmerksam. Viele betrachten
die JDF-Integration als etwas Technisches und nicht als das, was es eigentlich ist: ein Instrument zur
Optimierung der betrieblichen Organisation." |
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