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Jung ist bei Köller+Nowak GmbH in Düsseldorf das Team, dynamisch die Geschäftsentwicklung und erfolgreich vernetzt die Produktion mit der Administration.
Kodaks Prinergy-Workflowsystem wickelt die Vorstufenproduktion ab und ist zugleich eine integrale Komponente des JDF-Szenarios.
Die Kompetenzfelder von Köller+Nowak reichen deutlich über das hinaus, was der Offsetdruck abdeckt. Konsequenterweise führt die Internet-Suche nach
Köller+Nowak zu keiner Homepage mit klassischer Firmendarstellung. Vielmehr ist koellernowak.de eine Print-Service-Plattform, die Kunden und Partnern rund
um die Uhr vielfältige Möglichkeiten offeriert: den direkten Draht zur Druckvorstufe, Web-to-Print, andere Drucklösungen, Media-Asset-Management oder eine
für Kunden zugängliche Online-Verwaltung eingelagerter Halb- und Fertigprodukte. |
| Ingo Nowak, seit 1992 im Unternehmen und seit 2002 geschäftsführender Gesellschafter, auf die Frage nach den Produktionsschwerpunkten: "Wir erfüllen die
individuellen Bedürfnisse unserer Kunden - das ist alles." |
| Bereits 95 % aller Aufträge laufen in irgendeinem Stadium ihrer Abwicklung über die E-Business-Plattform. Beinahe 7 % der Aufträge werden von den Printbuyern
inzwischen online freigegeben und etwa 10 % der Kunden nehmen das angebotene Media-Asset-Management in Anspruch. Trotz der florierenden
Online-Geschäftsbeziehungen ist Nowak davon überzeugt, dass für weiteres Wachstum persönliche Vertriebsaktivitäten unverzichtbar sind. |
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| Ingo Nowak (30) ist der Motor der Vernetzungsideen, nach deren Umsetzung Köller+Nowak einen Cippi-Award gewann. |
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| Den Bogenoffsetdruck repräsentieren eine Fünffarbenmaschine im Bogenformat 530 × 740 mm und eine Vierfarben im Format 370 × 520 mm. In erster Linie
sind es Werbe- und Akzidenzdrucksachen in kleinen bis mittelgroßen Auflagen, die auf diesen Maschinen laufen. Bei 80 % aller Aufträge bewegen sich
die Auflagen um die 5000 Expl. Bei Großauflagen oder formatmäßig ungünstigen Objekten ist man nicht darum verlegen, die Leistungen von
Kollegenbetrieben in Anspruch zu nehmen. Für Adressierung und Personalisierung offsetgedruckter Mailings oder Briefbogen ist ein
Schwarzweiß- Digitaldrucksystem im Einsatz. |
| Köller+Nowak hat zwölf Mitarbeiter. Vieles, was traditionell manuelle Tätigkeiten erforderte, wurde in den letzten Jahren durch die Implementierung
moderner Technologien kompensiert. Im Bereich Druckvorstufe und Druckvorbereitung erfolgte ein entscheidender Schritt im Jahr 2002 mit dem
Einstieg in CTP. Ein vollautomatischer Kodak-Thermoplattenbelichter vom Typ Lotem 400 Quantum mit Mehrkassetteneinheit nahm die digitale
Druckplattenbebilderung auf. Damit einher ging die Ablösung des bis dato für die Ganzbogenfilmbelichtung in Verbindung mit Kodaks
Preps-Ausschießsoftware genutzten Brisque-Workflows durch das PDF-Workflowsystem Prinergy. Einige Monate vorher hatte im Bereich der Druckereiverwaltung
ein Print-Management-Informationssystem (MIS) inkl. E-Business-Modul von HIFLEX Einzug gehalten. Nach den Worten des Geschäftsführers wurde mit der
Einführung des MIS-Systems der Dreh- und Angelpunkt für die JDF-Vernetzung geschaffen: "Das Schöne daran war, dass wir nicht auf einen Schlag ein
MIS-Monstrum über unsere Firma stülpen mussten. Die Software wächst mit den Anforderungen im Betrieb und ich kann heute sagen, dass der Betrieb auch
an der Software wächst. Wir konnten mit der Vorkalkulation, basierend auf Kundendatenbank und Auftragsdatenbank beginnen und dann schrittweise
weitermachen." So wurde z. B. nachträglich die Betriebsdatenerfassung hinzugenommen; weshalb die Zahl der an den registrierten Kostenstellen installierten
BDE-Terminals mit insgesamt 18 die Mitarbeiterzahl deutlich übersteigt. Einer der Schritte zur JDF-Vernetzung war 2005 die digitale Verbindung des Prinergy-Workflowsystems
und des MIS über die Prinergy-Business-Link-Software. Diese Schnittstellensoftware unterstützt die Zweiwegekommunikation von JDF- und dynamischen JMF-Daten.
So lassen sich damit neue Prinergy-Jobs direkt aus dem HIFLEX-MIS heraus anlegen. In der Gegenrichtung kann der Prepress-Workflow das Management-Informationssystem
in Echtzeit mit Betriebsdaten aus der Druckvorstufe versorgen. |
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| Kodaks Prinergy-Workflowsystem steht über die Prinergy-Business-Link-Software mit dem HIFLEX-MIS im Dialog. |
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| Das datenbankgestützte Prinergy-System protokollierte schon bisher die einzelnen Vorgänge, Verarbeitungsprozesse und den Materialeinsatz.
Die Prinergy-Production-Reporting-Software sammelt die Daten und übermittelt sie automatisch an das MIS. "Dass in der Druckvorstufe automatisiert
Betriebsdaten erfasst werden, ist natürlich ein großer Vorteil für die Planung und Abrechnung unserer Aufträge. Doch der wichtigste Aspekt der
Vernetzung ist für mich die Schnelligkeit und Sicherheit. " Ingo Nowak fährt fort: "Der Auftrag kommt aufgrund der Vergabe einer Auftragsnummer durch
das MIS im Prinergy-System schon klar strukturiert an. Da kann schon mal überhaupt nichts mehr schiefgehen. Meistens laden unsere Kunden ihre
Daten über das Internet hoch und wir refinen über Hotfolder automatisiert. Dann stehen etwa 2000 unterschiedliche vordefinierte
Preps-Ausschießschemata für unterschiedliche Auftragstypen zur Verfügung. Auch hier soll die Zuordnung in Zukunft automatisiert über Hotfolder laufen.
Bis ein Vorstufenmitarbeiter die Auftragstasche in die Hand bekommt, sind schon 60 % der Arbeit erledigt, ohne dass irgendjemand manuell eingegriffen hat.
Und da alle Bearbeitungsschritte an das MIS gemeldet werden, ist eine exakte Nachkalkulation und Abrechnung gewährleistet. |
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| Kodaks vollautomatischer Thermoplattenbelichter Lotem 400 Quantum bebildert rd. 1000 Druckplatten/Monat. Zum Rastern wird Kodaks
Staccato-FM-Verfahren mit 20-µm-Punkten eingesetzt. |
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| Für die durch Straffung und Optimierung erzielten Effekte der internen und externen Kommunikationsprozesse erhielt Köller+Nowak letztes Jahr den
"Cip-4 International Print Production Award" (Cippi-Award) in der Kategorie "Größte Effizienzsteigerung und Verbesserung der Kundenbetreuung durch den
Einsatz von Prozessautomatisierung ". Dieser Award wird in drei Kategorien jährlich durch die Cip-4-Organisation verliehen, in der sich auch Kodaks
Graphic Communications Group engagiert. Die nächsten Vernetzungsschritte sollen sich auf den Drucksaal und die in der Weiterverarbeitung eingesetzten
Schneidmaschinen, Falzapparate und Sammelhefter erstrecken. |
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