 | |  |  | |
|
CIP4 prämiert Effizienzsteigerung und Kundenbetreuung bei Köller+Nowak, Düsseldorf. Die vollstufige Düsseldorfer
Druckerei Köller+Nowak GmbH hat bereits seit Jahren die Weichen auf Automatisierung gestellt.
Dabei wurde frühzeitig erkannt, dass die Automatisierung nicht erst mit Auftragsanlage sondern bereits beim Endkunden beginnt.
Mit der Einführung des HIFLEX eBusiness Moduls im August 2002 band die 10-Mann starke Druckerei seine Kunden transparent und
effizient in die Auftragsabwicklung ein. Das bot handfesten Nutzen für Druckerei und Kunden und hat letztendlich auch das
Kundenverhältnis gestärkt. |
| Als einer der ersten Betriebe weltweit hat Köller+Nowak dann im April 2005 in JDF-Technologie investiert.
Es ist bezeichnend für die konsequente Ausrichtung auf Kundennutzen und Kundenzufriedenheit, dass JDF nicht
nur als Chance zur innerbetrieblichen Automatisierung verstanden, sondern auch als Mehrwert-Lösung für den
Endkunden erkannt wurde. Köller+Nowak implementierte eine JDF-Schnittstelle zu Adobe Acrobat (Professional 7) -
ein System, das vom Endkunden eingesetzt wird. Somit können die Kunden über in den JDF-Workflow noch besser
eingebunden werden, der dann beim JDF vernetzten Kodak Prinergy Vorstufenworkflow weitergeht. |
| Für die nachgewiesenen Nutzen der Vernetzung gewannen Köller+Nowak nun den ersten Preis in dem von der CIP4-Organisation
weltweit ausgeschriebenen CIP4 Vernetzungspreis (CIPPI Award 2006). Der dargelegte Return on Investment (ROI) der gesamten
JDF-Implementierung erreicht knapp 800 Prozent (fünf Jahre, Amortisationsfaktor 8,98) und der Kapitalwert beträgt EUR 226,505,--.
Der Preis wurde im zweiten Jahr in Folge und in drei Kategorien (jeweils ein erster Preis und eine Zweitplatzierung) verliehen. Die Kategorien sind:
|
| Köller+Nowak's Auszeichnung erfolgte für die "Größte Effizienzsteigerung und Verbesserung der Kundenbetreuung durch
den Einsatz von Prozessautomatisierung". Damit würdigt die CIP4-Organisation das Engagement des Preisträgers und seiner
Partner aus der Lieferindustrie (HIFLEX, Kodak GCG und Adobe) zur konsequenten Umsetzung der JDF-Vernetzung zwischen
Druckereiverwaltung, digitaler Druckvorstufe und Endkunden, sowie Köller+Nowak's stetiges Bemühen um einen Ausbau des Kundennutzens. |
|
|
|
| Weltspitze, wenn es um "Effizienzsteigerung und Verbesserung der Kundenbetreuung durch den Einsatz von Prozessautomatisierung" geht: Die
Düsseldorfer Druckerei Köller+Nowak wurde am 22.09.2006 von der CIP4 Organisation mit dem CIPPI Award 2006 ausgezeichnet. Die Partner aus
der Lieferindustrie erhielten jeweils ein persönliches Zertifikat über den ersten Preis. Von links nach rechts: Thomas Reichhart (HIFLEX),
Ursula Voss-Eiden (Kodak), Ingo Nowak (Druckerei Köller+Nowak), Jutta Koch (Adobe), Stefan Daun (CIP4). |
|
|
| Die Vernetzung führte zu einer Straffung und Optimierung interner und externer Kommunikationsprozesse bei Köller+Nowak.
Hierzu wurden Standardkommunikationsprozesse zwischen Kunde - Verkaufsinnendienst (VID) - Druckvorstufen-Mitarbeiter durch
deren weitgehende Vernetzung über ein zentrales System automatisiert. Dabei bildet das HIFLEX MIS mit seinen JDF und
eBusiness Lösungen den Dreh- und Angelpunkt für eine effiziente Auftragsabwicklung und die Einbindung der Kunden in den Produktionsprozess. |
| Das eBusiness Portal von Köller+Nowak bietet dem Kunden einen online-Zugriff auf ein Angebots- und Auftragsarchiv,
die Möglichkeit Angebote einzuholen bzw. in Aufträge umzuwandeln, sich über den aktuellen Stand des Auftrags zu informieren,
oder per Lagerabruf Fertigwaren abzurufen bzw. nachproduzieren zu lassen. Der Kunde hat außerdem die Möglichkeit,
Drucksachen - im Rahmen einer definierten Corporate Identity - zu personalisieren. Bei einer Umfrage anlässlich des
Automatisierungskongresses 2005 fand das Institut für rationale Unternehmensführung in der Druckindustrie (IRD) e.V. heraus,
dass 95 % der Kunden von Köller+Nowak eine oder mehrere Funktionen des eBusiness Portals nutzen. Für diesen nachweisbaren
unternehmerischen Erfolg erhielten Köller+Nowak 2005 und 2006 jeweils das IRD-Prädikat "Best Practice Unternehmen". |
| Verwendet ein Kunde Adobe Acrobat Professional 7, können die im HIFLEX System erzeugten JDF Dateien per E-Mail zum
Ansprechpartner beim Kunden geschickt, und dort in Acrobat Professional 7 geöffnet werden. Dabei können PDF Dateien
mit den Seiteninhalten angefügt, vor Datenübermittlung gecheckt und schließlich der Auftrag an Köller+Nowak übermittelt
werden. Ingo Nowak, Geschäftsführer der Köller+Nowak GmbH, erklärt die Vorteile: "Wir müssen elektronisch gelieferte
Druckdaten nicht mehr manuell zum Auftrag zuordnen und können quasi direkt mit der Produktion beginnen, sobald die
Daten eingehen. Durch ein automatisches Preflight-System entdeckt der Kunde selbst fehlerhafte Produktionsdaten, bevor
er diese zu uns überträgt. Fehler können korrigiert werden, bevor sie Produktionskosten verursachen. Zeitverzögerungen
durch aufwändige Klärungsprozesse bei Abweichungen der gelieferten Daten von der Auftragsspezifikation werden vermieden". |
| Mit der Auftragsanlage im HIFLEX MIS erhält der Kunde eine Auftragsbestätigung via E-Mail inklusive einem JDF-Anhang.
Der Kunde kann die JDF-Auftragsspezifikation in Adobe Acrobat Professional 7 öffnen, wo der Job als Baumstruktur
dargestellt wird. Dabei übermittelt HIFLEX die allgemeinen Auftragsdaten für jedes Produktteil (z.B. Umschlag und Inhalt) via JDF. |
Der Kunde kann PDF-Inhaltsdateien direkt den einzelnen Produktteilen zuweisen, so dass sie in die Baumstruktur des Produkts
eingeordnet werden. Vor die Datenübermittelung erfolgen jedoch noch wichtige Prüfungen:
Hierzu wird das Preflight-Profil - von Köller+Nowak bereit gestellt - in Adobe importiert und im Adobe "Submission Manager"
(zusammen mit weiteren Optionen) hinterlegt.
Da fehlerhafte Druckdaten gemeldet werden, spart die automatisierte Prüfung der Druckdaten noch vor der Datenübermittlung
zusätzliche Korrekturzyklen und Unklarheiten werden vermieden. Mit der Daten-Lieferung ist ein direkter Produktionsbeginn möglich,
denn die Daten sind produktionsreif und fertig zum Ausschießen. |
| In Folge des Vernetzungsprojektes profitieren Köller+Nowak und deren Kunden von Zeit- und Kosteneinsparungen.
Insbesondere die verbesserten Kommunikationsprozesse zwischen Kunde, Vorstufenpersonal und Verkaufsinnendienst
führten zur Effizienzsteigerung und verbessertem Kundenservice.
"Ich freue mich über die Preisvergabe an Köller+Nowak, die JDF zum zentralen Bestandteil der Betriebsabläufe
und Kommunikationsprozesse gemacht haben. Es ist doch bemerkenswert, welchen Nutzen auch eine eher kleine Druckerei
aus der Automatisierung durch JDF ziehen konnte. Dieses Beispiel sollte jeden in der Branche ermutigen JDF einzusetzen,"
schließt CIP4 Sekretär Stefan Daun. |
|
|
|
| Die Spezifikation des Preflight Profils und weitere Optionen des Adobe "Submission Manager" werden von Köller+Nowak bereitgestellt. |
|
|
| Effizienzsteigerungen in der Auftragsvorbereitung ergaben sich auch mit Hilfe der JDF-Vernetzung zwischen dem HIFLEX MIS und
Kodak Prinergy. Hier die Workflow-Optimierungen im Einzelnen:
|
|
|  |