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JDF mit Aachener Power PDF-Version:als PDF öffnen / Pressestimmenmehr Info
Wenn die JDF-Vernetzung im Zusammenhang mit einer Branchensoftware für die Abwicklung von Druckaufträgen diskutiert wird, ist das Aachener Softwarehaus HIFLEX meistens mit im Spiel. Selbstbewusst bezeichnet es sich auf diesem Gebiet als weltweit unangefochtener Technologieführer, denn (Aachener Originalton Anfang November 2005): "HIFLEX hat bis heute mehr JDF-Installationen durchgeführt als alle anderen MIS-Anbieter zusammen."
Offenbar spielt JDF bei HIFLEX-Projekten eine Hauptrolle. Der Vertriebs- und Marketingleiter Stefan Reichhart hat es einmal als die "mit Sicherheit wichtigste Innovation der Druckindustrie in den letzten zehn Jahren" bezeichnet. Aber viele Hersteller hätten nicht rechtzeitig die Weichen gestellt und auf der Drupa 2004 nur heiße Luft gezeigt. HIFLEX hingegen hätte damals schon mehr als ein Dutzend JDF-Installationen vorgewiesen und JDF zum zentralen Thema ihres Messeauftritts gemacht.
Reichhart zum Job-Definition-Format: "Seine Innovation liegt in der Zusammenführung des technischen und kaufmännischen Workflows. Dabei geht es nicht nur darum, der Druckmaschine das Format des nächsten Auftrags zur Voreinstellung zu übermitteln, sondern die komplette Fertigungskette im Griff zu haben. Jede Prozessstufe ist über In- und Output mit anderen Prozessstufen gekoppelt. Die Druckmaschine braucht die fertigen Druckplatten, die Falzmaschine die gedruckten Bogen und der Sammelhefter alle gefalzten Bogenteile. Die Branchensoftware hat bei der Vernetzung die Aufgabe, dem jeweils nächsten Prozessschritt alle notwendigen Informationen zur Verfügung zu stellen. So entsteht eine integrierte Lösung aus Systemen verschiedener Hersteller." (Deutscher Drucker 19.8.04, S. 7)

Das HIFLEX MIS  
HIFLEX Print ist modular aufgebaut und lässt sich so an die individuellen Bedürfnisse des Kunden anpassen.

Klar auf JDF-Kurs  
Wahrscheinlich ist die HIFLEX-Firmengruppe mit 60 Mitarbeitern, von denen 30 in der Entwicklung und 15 im Support tätig sind, das größte Branchensoftwarehaus Europas für die grafische Industrie. Sie hat über 250 Kundenprojekte in 16 Ländern durchgeführt und die grafische Branchensoftware HIFLEX Print "daneben gibt es noch HIFLEX Media für die Druckvorstufe allein" an 17 Sprachen angepasst. Insgesamt seien weltweit rund 10 000 Arbeitsplätze in Unternehmen der grafischen Industrie installiert "mit Akzidenz-, Zeitschriften-, Zeitungs-, Etiketten- oder/ und Verpackungsdruck", teilweise schon vor Anbruch der JDF-Ära.
HIFLEX reinvestiert 30 Prozent des Umsatzes in die Forschung und Entwicklung und arbeitet mit namhaften Maschinen- und Systemanbietern der Druck- und Medienbranche zusammen. In 17 Demozentren und/oder Entwicklungsabteilungen von Agfa, Artwork Systems, Fuji, Heidelberg, Kodak/Creo, Komori, KBA, MAN Roland, MBO, Mitsubishi und Müller Martini ist die HIFLEX-Branchensoftware für Tests und Vorführungen eingerichtet, andererseits erfüllen JDF-fähige Produktionssysteme von Adobe, Agfa, Esko-Graphics, KBA, Kodak/ Creo, Komori, MAN Roland, MBO und Müller Martini im Aachener CIM-Center der Firma HIFLEX den gleichen Zweck.

HIFLEX JDF-Workflow  
Der JDF-Workflow mit Hilfex Print als Planungs- und Produktionsmanager.


Baumstruktur / CIP4 Spezifikation  
Die Baumstruktur nach Cip-4-Spezifikation unterteilt einen Druckauftrag in Produktteile und deren Fertigungswege in Produktionsprozesse.
Neben einer Mitgliedschaft in der Networked-Graphic-Production-Initiative (NGP) ist HIFLEX auch Vollmitglied der Cip-4-Organisation, dem internationalen Konsortium zur Integration der Prozesse in Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung und Hüter und Weiterentwickler des JDF-Standards. Die Auszeichnungen, die HIFLEX beim weltweit ausgeschriebenen Innovation Award 2005 für besonders erfolgreiche JDF-Praxisinstallationen erhalten hat, bezeugen den praktischen und betriebswirtschaftlichen Nutzen, den Kunden durch ihre JDF-Vernetzung erzielen. HIFLEX gewann zwei der drei ausgeschriebenen Auszeichnungen (P&P hat über die Verleihungen bei Kraft Druck, Ettlingen, und Bauer Druck, Wien, berichtet) und erhielt einen Ehrenpreis in der dritten Kategorie.

HIFLEX Kalkulation  
In der HIFLEX-Kalkulation baut sich simultan mit der Dateneingabe die Produktdefinition in Baumstruktur auf. Der angewählte Druckbogen ist links darunter grafisch zu sehen.


Statusanzeige in der HIFLEX-Disposition  

Drupa 2004: Vierstufiger JDF-Workflow  
Insgesamt verweisen die Aachener auf über 50 JDF-Praxisinstallationen - darunter zwölf JDF-Weltpremieren, insbesondere die erste JDF-Praxisinstallation weltweit: beim Berliner Druckhaus-Mitte; siehe auch den Kasten "Eckdaten zur JDFTechnologie". Begonnen hat der Aufstieg in den 1980er- Jahren, als der Druckereibesitzer Dieter Reichhart für die EDV-Abwicklung seiner Aufträge eine Lösung suchte, nicht fand und dann mit seinem Sohn Thomas zusammen entwickelte - allerdings nicht nur für den Eigenbedarf, sondern breiter angelegt. Prosys Print wurde 1990 zum erstenmal verkauft, 1995 auf der Drupa gezeigt und 2001 in HIFLEX Print umbenannt. Auf der Drupa 2004 demonstrierte HIFLEX seine JDF-fähige Branchensoftware HIFLEX Print, "die in der Lage ist, sämtliche Geschäftsprozesse in der Print- und Medienindustrie abzubilden und zu unterstützen", mit geballtem JDF-Marketing und Anbindung an Vorstufe, Druck und Verarbeitung -also mit vierstufiger JDF-Vernetzung, wenn man das übergreifende Branchensystem mitzählt. Die angeschlossenen Prepress-Systeme stammten von Agfa (Apogee-X und Delano), Creo (Prinergy, Insite und Brisque) und Esko-Graphics (Scope). Neben der Übergabe von Auftragsdaten und des Ausschießschemas via JDF wurden die Produktionsdaten per JDF/JMF an HIFLEX zurückgemeldet, zum Beispiel für Proof, Plattenherstellung und Autorkorrekturen.
Im Bereich Press stellte HIFLEX den Maschinen von KBA (Logotronic), Komori (KStation) und MAN Roland (Pecom) Einrichtdaten via JDF bereit, wiederum mit Rückmeldung der aktuellen Produktionsdaten via JDF/JMF. So war zum Beispiel der Auftragsfortschritt (Zählerstand, Geschwindigkeit, Geschwindigkeit, Makulatur) in der HIFLEX- Disposition ersichtlich. Ein ähnliches Bild im Bereich Postpress, zusammen mit Müller Martini, beim automatischen Einrichten eines Sammelhefters über JDF-Daten aus HIFLEX Print, mit dazugehöriger Echtzeit-Rückkoppelung während der anschließenden Produktion.

HIFLEX Print gleich Office, Factory und E-Business  
Die HIFLEX-Gruppe besteht aus mehreren Einzelfirmen in Deutschland, Europa, USA und Asien. Ihre Gesellschafter sind im Wesentlichen die Gebrüder Reichhart (Markus, Stefan, Thomas); in einigen Landesgesellschaften gibt es Minderheitsbeteiligungen Dritter. In die Geschäftsführung teilen sich die folgenden Personen mit ihren jeweiligen Aufgabenbereichen: Dieter Reichhart (Bereich Finanzen, Recht), Markus Reichhart (Service, Support), Stefan Reichhart (Vertrieb, Marketing), Thomas Reichhart (Entwicklung, Vertrieb). Das HIFLEX-MIS untergliedert sich in die Bereiche Office, Factory und E-Business:
  • Zum Office-Bereich gehören die Module Vorkalkulation, Auftragsverwaltung, Nachkalkulation einschließlich Kostenerfassung, Statistiken (SQL), Schriftverkehr, Customer Relationship Management (CRM), Kunden- und Lieferantenverwaltung, Materialwirtschaft, Anbindung an Microsoft Office (vor allem Word, Excel und E-Mail), Maskengenerator, Dokumentenmappe.
  • Factory: Betriebsdaten- und Maschinendatenerfassung (BDE/MDE), Disposition, Versandabwicklung, JDFSchnittstellen.
  • E-Business: PDF-Online-Erzeugung, Lagerabruf, Info-Center, Fulfillment, Datenhandling, Online-Proof.
  • HIFLEX Print wird auf drei Server-Betriebssystemen mit SQL-Datenbank angeboten. Linux stellt zurzeit die meisten Installationen. Windows 2000 oder XP Server ist, als Business-Betriebssystem von Microsoft, für viele Unternehmen eine Alternative zu Unix-Serverplattformen. Alle angebotenen Server-Betriebssysteme haben gemeinsam, dass sie auf Intel-basierender Hardware laufen. Was die am Server angeschlossenen Clients betrifft, so ist HIFLEX Print hardware- und betriebssystemunabhängig. HIFLEX: "In den Büros und an den Produktionsarbeitsplätzen können Sie jeden Rechner und jedes Betriebssystem Ihrer Wahl einsetzen. Und indem alle vorhandenen Computer, auch die Vorstufen- Macs, ohne Einschränkung an die Branchensoftware angebunden werden und so voll am betrieblichen Informationssystem teilhaben, wird die gesamtbetriebliche Kommunikation nachhaltig verbessert."
    Erwähnenswert ist, dass die Betriebsgröße des Kunden für die Preisgestaltunge herangezogen wird. Grundsätzlich erhalten alle Kunden das komplette Softwarepaket, was immer sie auch davon nutzen; es gibt keine Modulpreise und keine Einzelpreise für Schnittstellen. So ist auch die JDF-Fähigkeit im Lieferumfang von HIFLEX Print enthalten. Je nach Umsatz oder Mitarbeiterzahl des Kunden wird die jährliche Lizenzgebühr berechnet, die Vertragslaufzeit beträgt standardmäßig sechs Jahre. Etwa drei Tage für Einrichten und Anwendereinweisung sind enthalten, aber natürlich braucht der Kunde für die Nutzung weitergehender Systemmöglichkeiten eine entsprechende Schulung, die ihm berechnet wird. Interessante Erkenntnis: "Je mehr Module ein Kunde einsetzt, desto zufriedener ist er."

    JMF-Monitor in HIFLEX  
    Anschaulicher lassen sich die von den vernetzten Maschinen generierten JMF-Daten wohl nicht anzeigen.


    PPF-Daten in HIFLEX  
    Die Cip-3-(PPF-)Daten bleiben auch nach Auftragsabschluss im HIFLEX-System gespeichert und können beim späteren Anwählen eines Wiederholauftrags für die damaligen Druckbögen angezeigt werden (unten rechts).

    C++ und Baumstruktur  
    Bei der JDF-Vernetzung kommt es, laut HIFLEX, in erster Linie darauf an, ob die Branchensoftware in der Lage ist, auch komplexe Aufträge sachlich richtig in einem Vorgang abzubilden. Anforderungen wie verschiedene Produkte und Auflagen innerhalb einer Kalkulation, Sammelformen und komplizierte Verarbeitungen müssen wirklichkeitsgetreu, ohne Trickserei, abbildbar sein und im JDF-Format (inklusive Ausschießschemen) abgespeichert werden können. In der HIFLEX-Kalkulation kann man mehrere Endprodukte mit beliebig vielen Produktteilen anlegen. Einzelne Produktteile lassen sich bei gleichem Bedruckstoff beliebig auf eine Druckform (Sammelform) platzieren. Nach Beschreibung des zu kalkulierenden Produkts aufgrund von Kundenangaben (Anzahl der Seiten, Format, Farbigkeit und Bedruckstoff) wird der komplette Produktionsweg per Auto-Pilot automatisch vom System generiert. Dabei greift das System auf Expertenwissen zurück, das in frei konfigurierbaren Entscheidungstabellen hinterlegt ist. HIFLEX: "Unsere Kunden berichten, dass sich ca. 80 Prozent aller Kalkulationen über die Kalkulationsautomatik abwickeln lassen." Der Produktionsablauf wird übersichtlich als Flussdiagramm in Baumstruktur dargestellt. Dabei ist es für die JDF-Vernetzung mit der Produktion entscheidend, dass das System bereits in der Vorkalkulation die Wirklichkeit exakt nachstellt, denn die Vorkalkulation bildet die Basis für die spätere Produktionsplanung und -steuerung (HIFLEX Disposition). Die aus der HIFLEX-Kalkulation übernommenen Zeitwerte stehen der elektronischen Disposition (Produktionsplanung und -steuerung) bogen- bzw. signaturweise zur Verfügung. Arbeitsgänge bleiben über einen Gantt (Flussdiagramm) logisch miteinander verknüpft und werden in ihrer zeitlichen Folge grafisch dargestellt. Grundlage für die an die Produktion zu übermittelnden Daten ist die Produktionsplanung und -steuerung (PPS gleich HIFLEX Disposition als Prozessleitrechner), in der die Auftragsreihenfolge in den Stufen der Grob-, Anschluss- und Feinplanung (ggf. Änderung der Auftragskalkulation in eine Produktionskalkulation) festgelegt wird. Die Aufgaben der HIFLEX- Disposition umfassen unter anderem das Erstellen einer JDF-Datei, das Auslösen des Datentransfers an die Produktion und die Zuordnung der zur jeweiligen Fertigungsstufe benötigten Ressourcen (zum Beispiel Farbprofile, Platten, Farbe). Ihre Technologieführerschaft auf dem Gebiet der Vernetzung begründet die Firma HIFLEX unter anderem darin, dass die JDFbzw. Cip-4-Bibliotheken (Libraries) vom Fraunhofer Institut in der Programmiersprache C++ entwickelt werden. Für Branchensoftware- Anbieter, die nicht in C++, sondern zum Beispiel in Visual Basic entwickeln, stelle dies eine Entwicklungsbarriere dar. Das gesamte HIFLEX-System hingegen wurde in C++ entwickelt. Ein weiterer harmonisierender Sachverhalt liegt darin, dass die JDF-Projektstruktur baumartig angelegt ist und deshalb optimal zum Auftrags-"Baum" der HIFLEX- Kalkulation und -Disposition passt. Andere Andere Branchensysteme, die wie der Windows-Explorer nach Verzeichnissen organisiert sind, können die Zusammenhänge zwischen dem Druckprojekt (zum Beispiel einem Prospekt mit Umschlag und Inhalt) und den jeweils eingesetzten Produktionsverfahren in den jeweils benötigten Fertigungsprozessen (Beispiel Vorstufe: Trapping, Farbmanagement, Ausschießen, Seitenproof, Plattenbelichtung; Druck: ... ; Weiterverarbeitung: ... ) nur umständlicher abbilden.

    Neue PPF-Funktion (CIP3-Dateien in CIP4 wandeln)  
    HIFLEX scheut nicht davor zurück, mit der Branchensoftware spezielle Produktionseigenschaften "aufzubohren"; weil alle Reichharts den Druckerberuf gelernt haben, ist dafür auch das Verständnis da. Zum Beispiel haben die Aachener für das Ausschießen und den Falz- und Druckbogenaufbau produktionsgerechte Lösungen entwickelt, die nicht selbstverständlich sind. Eine brandneue Funktionalität des HIFLEX- Systems betrifft die Speicherung und Umwandlung von Cip-3-Daten der Druckvorstufe in einen Cip-4-gerechten Datenfluss. Das HIFLEX-System nimmt die PPF-Dateien zur Farbzonen-Voreinstellung - weithin bekannt als Cip 3 - von der Vorstufe entgegen, weist sie den einzelnen Druckgängen des Auftrags zu und schickt mittels JDF (gleich Cip 4) Maschinenvoreinstellungen zusammen mit den PPF-Dateien an das Produktionssystem des Drucksaals (Data-Control, Logotronic, Pecom). Die neue PPF-Funktion für HIFLEX Print schaltet sich also zwischen der Vorstufe und der Druckmaschinensteuerung in den Produktions-Workflow ein. HIFLEX-Manager Stefan Reichhart: "Ihre Notwendigkeit ergab sich aus diversen Vernetzungsprojekten bei unseren Kunden. Da es keine branchenweite Regel zum Benennen der PPF-Dateien gibt, bauen Vorstufensysteme die Dateinamen unterschiedlich auf. Zudem fehlt in aller Regel auch die für eine JDF-Vernetzung wichtige Job-Part-ID, die den einzelnen Arbeitsgang identifiziert. Die Folge war eine Inkompatibilität von Cip-3- (Vorstufe an Druck) und Cip-4- Datenfluss (MIS an Druck), die dazu führte, dass die Cip-3-Daten den über JDF angelegten Aufträgen manuell zugewiesen werde mussten. Im Workflow, der durch unsere neue Funktionalität möglich wird, erhält die Branchensoftware die Cip-3-Daten, wertet sie aus und schickt sie zusammen mit den JDF-Maschinenvoreinstellungen an den Drucksaal. Es gibt also keine direkte Kommunikation zwischen Vorstufe und Druck mehr. Neben dem Wegfall der manuellen Cip-3- Zuweisung, bei der es zu Verwechslungen kommen kann, habe die Funktion noch zwei praktische Nutzen: Erstens kann der Disponent (nach der Plattenerstellung, wenn das Cip-3-Profil erstellt wird) die Druckbogenvorschau sehen und die angezeigte Farbdeckung als Entscheidungskriterium bei der Festlegung der Auftragsreihenfolge verwenden. Zweitens werden die Cip-3-Daten nicht konsumiert, sondern bleiben auch nach Auftragsabschluss im HIFLEX-System gespeichert. Dadurch können beim späteren Anwählen eines alten Auftrags die damaligen Druckbögen angezeigt werden. Reichhart: "Das ist beim Kopieren eines Auftrags für einen Wiederholer hilfreich, um zusätzlich Sicherheit zu haben, dass der richtige Auftrag kopiert wird."

    Eckdaten zur JDF-Technologie  
    2002
    Januar: HIFLEX wird als weltweit einer der ersten MIS-Anbieter Cip-4-Mitglied.

    2003
    Februar: Weltpremiere JDF-Praxiseinsatz MIS und Druckmaschine (MAN Roland) bei der Druckhaus Berlin-Mitte GmbH.
    März: Erste JDF-Präsentation mit Creo. Weltpremiere JDF-Anbindung KBA.
    Juni: Weltpremiere JDF-Praxiseinsatz MIS Vorstufe (Creo) bei der Neidhart + Schön AG in Zürich. HIFLEX wird NGP-Mitglied.
    September: Weltpremiere 3-stufiger JDF-Praxiseinsatz mit HIFLEX, Creo und MAN Roland bei der Firma Kraft Druck und Verlag GmbH, Ettlingen.
    Oktober: Weltpremiere JDF-Anbindung Agfa Delano und Apogee auf der Graph-Expo in Chicago.
    November: Weltpremiere JDF-Anbindung MIS an Postpress (Sammelhefter) auf dem Open-House von Müller Martini.

    2004
    Februar: Weltpremiere JDF-Praxiseinsatz mit KBA bei der Mediengruppe Universal in München.
    März: Weltpremiere JDF-Praxiseinsatz mit Komori bei Tanghe Printing in Komen, Belgien.
    April: Weltpremiere JDF-Praxiseinsatz mit Müller Martini bei Bauer Druck in Wien.
    Mai: HIFLEX zeigt mit neun Partnern JDF live auf der Drupa. Vierzig HIFLEX-Arbeitsplätze sind auf Partnerständen installiert.
    Oktober: HIFLEX zeigt mit acht Partnern JDF live auf der Graph-Expo in Chicago.

    2005
    Februar: HIFLEX eröffnet ein weltweit einmaliges CIM-Center zur Vernetzung. Weltpremiere JDF-Praxiseinsatz mit MBO bei Kraft Druck in Ettlingen.
    Mai: Weltpremiere JDF-Praxiseinsatz mit Agfa Apogee-X bei Tanghe Printing in Komen, Belgien.
    Juli: Weltpremiere JDF-Anbindung MIS mit Rollenakzidenz (MAN Roland) bei Lane Press in Vermont, USA.
    August: Beim internationalen Cip-4-Innovationspreis 2005 (CIPPI) gewinnt HIFLEX in zwei von drei Kategorien und erhält einen Ehrenpreis in der dritten Kategorie.
    September: HIFLEX zeigt mit vierzehn Partnern JDF live auf der Print in Chicago. HIFLEX-Installation im 17. Partner-Demo-Center.

    Fazit  
    Der Erfolg des Aachener Softwarehauses HIFLEX, vor allem durch sein starkes Engagement für JDF, bestätigt seinen Marktauftritt. Seine Kunden, die ich bisher besucht, gesprochen oder bei Vorträgen gehört habe, waren von ihren Installationen überzeugt, nicht zuletzt in wirtschaftlicher Hinsicht. Ihr Stolz, unter den JDFPionieren zu sein, war und ist ihnen deutlich anzumerken. Wann wird JDF eine Selbstverständlichkeit sein?
    Dipl.-Ing. Erich Fritz

    Quelle: Print & Produktion (Ausgabe 12/2005, 18. Jahrgang)  
    Print & Produktion - Das Magazin für Druck & Medien. Know-how und Wissen, prägnant und verständlich, aus den Bereichen Digitaler Workflow, Druckverfahren, Papier und Bedruckstoffe, Veredelung, Weiterverarbeitung u.v.m.
    Der obige Artikel entstand im Rahmen der Serie "JDF auf der Spur"