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7. Oktober 2004 - Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg)
und der Branchensoftware-Anbieter HIFLEX GmbH, Aachen, Deutschland haben beschlossen, künftig eng auf dem Gebiet
der JDF-Integration zusammen zu arbeiten (JDF = Job Definition Format der CIP4 Organisation). Gemeinsame Tests der
Entwicklungsbereiche sollen die offene JDF-Integration bei Kundeninstallationen absichern. |
"Die integrierte Druckerei - das bedeutet viel mehr als nur das Rationalisieren einzelner Prozesse. Das Ziel ist die
effiziente Integration der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei ist JDF die Schlüsseltechnologie", so Jörg
Bauer, Vice President Product Management Prinect. "Mit Hilfe unserer JDF-fähigen Prinect-Produkte wird eine offene
und standardisierte Kommunikation zwischen dem Branchensoftwaresystem HIFLEX (MIS) und den Prinect-Systemen in der
Printproduktion möglich. Mit den Prinect Solutions stellt Heidelberg individuelle Lösungen zur Verfügung,
die auf offenen Standards basieren und sich somit jederzeit in bereits existierende und bewährte Hard- und Software-
Komponenten integrieren lassen."
Wie Heidelberg und HIFLEX bekannt geben, haben die beiden Unternehmen bereits eine JDF-Vernetzung Ihrer Systeme
implementiert. Auf der Fachmesse GraphExpo in Chicago wurde Mitte Oktober erstmals die JDF-Integration der Heidelberg
Systeme Prinect Printready System (Prepress) und Prinect Data Control (Press und Postpress) mit der Branchensoftware
HIFLEX live präsentiert. Hier war es möglich, JDF-Daten direkt aus dem HIFLEX MIS System an die
Prinect Systeme Data Control und Printready von Heidelberg zu übergeben.
"Die nun realisierte JDF-Anbindung an die Prinect-Systeme von Heidelberg bietet unseren Kunden einen erheblichen
Mehrwert, denn zuvor völlig voneinander getrennte Prozessabläufe greifen ineinander und werden automatisiert.",
sagt Stefan Reichhart, Geschäftsführer der HIFLEX GmbH.
HIFLEX ist eines von weltweit sechs MIS Systemen verschiedener Hersteller, mit denen Heidelberg auf Basis von
JDF Kundeninstallationen umsetzt. Ein erstes gemeinsames Projekt von Heidelberg und HIFLEX ist die Druckerei Offset
5020 in Salzburg, Österreich. Der moderne, vollstufige Bogenoffsetbetrieb ist mit mehreren Speedmaster CD 102 Maschinen
ausgestattet und beschäftigt rund 60 Mitarbeiter.
"Wir setzten die HIFLEX Branchensoftware bereits seit mehr als acht Jahren ein. Von der nun geplanten, direkten
Anbindung unseres HIFLEX Systems an den Produktionsdatenfluss versprechen wir uns eine höhere Prozesskontrolle,
eine Steigerung der Produktivität durch mehr Automatisierung und kürzere Rüstzeiten sowie eine weitere
Flexibilisierung bei kurzfristigen Auftragsänderungen", sagt Prokurist Johann Fuchs zuständig für die
gesamte technische und organisatorische Abwicklung bei Offset 5020. "Für uns stehen alle Zeichen auf Vernetzung." |
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Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist Partnermitglied und Mitbegründer, HIFLEX ist seit Januar 2002
Vollmitglied der CIP4 Organisation (Nachfolge von CIP3). CIP4 ist das internationale Konsortium zur Integration der Prozesse
in Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung (CIP4 = The International Cooperation for the Integration of Processes in Prepress,
Press and Postpress). Die Integration der vorgenannten Bereiche basiert technologisch auf dem Job Definition Format (JDF)
von CIP4. JDF ist XML-basiert und baut auf bereits bestehenden Teillösungen wie dem Print Production Format (PPF) von
CIP3 und dem Portable Job Ticket Format (PJTF) von Adobe auf. |
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Die HIFLEX GmbH mit Hauptsitz in Aachen, Deutschland, ist Hersteller der Branchensoftware
HIFLEX Print, die alle Geschäftsprozesse von Druckereien abbildet und unterstützt. Dabei
deckt das HIFLEX-System alle relevanten Funktionen und Aufgabenstellungen ab: Vorkalkulation,
Angebot, Auftragsbestätigung, Auftragstasche, Lieferschein, Rechnungsstellung, Nachkalkulation,
statistische Auswertungen, Materialwirtschaft, Produktionsplanung und -steuerung,
Betriebsdatenerfassung, Maschinenschnittstellen, Versandabwicklung und Überwachung des
Auftragsfortschritts. Auch eine Media-Daten-Verwaltung, ein E-Business Modul sowie ein
Dokumenten-Managementsystem sind realisiert. Die HIFLEX GmbH reinvestiert jährlich rund
50% ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Die HIFLEX-Software ist weltweit vertreten
und in 15 verschiedenen Sprachen erhältlich. |
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ist mit über 40 Prozent Marktanteil im Bogenoffsetdruck der
international führende Lösungsanbieter für gewerbliche und industrielle Anwender in der
Printmedien-Industrie. Mit Hauptsitz in Heidelberg, Deutschland, konzentriert sich der Konzern auf die gesamte
Wertschöpfungskette der gängigen Formatklassen im Bereich Bogenoffsetdruck (Sheetfed) und Flexodruck.
Neben Bogenoffsetdruckmaschinen umfasst dies die Druckvorstufe, Druckweiterverarbeitung sowie die dazugehörigen
Workflowkomponenten, das Schulungsangebot der Print Media Academy sowie Serviceleistungen, Ersatzteilversorgung,
Verbrauchsmaterialien und den Vertrieb von Gebrauchtmaschinen. Zusätzlich unterstützt das Unternehmen
die Investitionsvorhaben seiner Kunden mit Finanzierungskonzepten.
Heidelberg stützt sein Geschäft auf die Märkte der wichtigsten OECD-Industrieregionen und
verstärkt sein Engagement zusätzlich in Wachstumsmärkten wie Asien und Osteuropa.
Mit 14 internationalen Entwicklungs- und Produktionsstandorten sowie rund 250 Vertriebsniederlassungen betreut
Heidelberg seine Kunden weltweit. Das Unternehmen generiert seinen Umsatz zu 85 Prozent im Ausland. Im
Geschäftsjahr 2003/2004 erreichte Heidelberg einen Umsatz von 3,114 Milliarden Euro, bezogen auf die Bereiche
Press, Postpress und Financial Services. Zum 30 Juni 2004 beschäftigte der Konzern weltweit 21.200 Mitarbeiter. |
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