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Aachen, Deutschland (18.07.2003) - Die erste JDF Praxis-Implementierung weltweit haben der Branchensoftware-Anbieter HIFLEX und MAN Roland bereits im Februar 2003 in der Druckhaus Berlin Mitte GmbH (DBM) installiert. Jetzt liegen
erste Praxis-Ergebnisse aus dem JDF Workflow vor. |
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Grundlage für die an die Produktion zu übermittelnden Daten ist die in der Produktionsplanung
und -steuerung (PPS = HIFLEX Disposition als Prozessleitrechner) vorgenommene Festlegung der Auftragsreihenfolge
in den Stufen der Grob-, Anschluss- und Feinplanung. Die genaue Fertigungsbeschreibung wird im Rahmen der
Kalkulation generiert. Bei kurzfristigen Änderungen wird ggf. die Auftragskalkulation in eine Produktionskalkulation
überführt. Maschinen, die über eine JDF-Schnittstelle verfügen, erhalten ihre Daten direkt vom Prozessleitrechner.
Die Rückmeldung erfolgt über die Betriebsdatenerfassung (BDE = HIFLEX BDE).
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"Bei der vollständigen Vernetzung der Druckerei ist JDF die Schlüsseltechnologie. "Zur IPEX hatten wir es bereits
angekündigt und nun haben wir es in die Tat umgesetzt: die erste Kundeninstallation im Praxiseinsatz. Damit haben
wir die nächste Stufe der Integration gezündet", sagt Christian Gugler, Produktmanager PECOM bei MAN Roland. MAN
Roland ist einer der vier Initiatoren des JDF-Standards und ein Motor für seine praktische Anwendung. "Wir haben
bei DBM unsere langjährigen Integrationserfahrungen eingebracht und folgen mit dieser JDF basierten Installation
konsequent unserer Überzeugung: Workflow-Software ist für die professionelle Produktionsumgebung gedacht und muss
sich in diesem Umfeld frühzeitig bewähren."
Den Effekt für seinen Betrieb fasst Herbert Preißler (DBM) kurz zusammen: "Durch die JDF Anbindung zwischen HIFLEX
und MAN Roland sparen wir täglich etwa drei Stunden Arbeit im Druckereibüro. Dabei werden ca. 90% aller Aufträge
ohne weitere Bearbeitung den MAN Roland Druckmaschinen zur Verfügung gestellt. Durch diese Rationalisierung haben
wir einen wichtigen Wettbewerbsvorteil realisiert und zugleich die Voraussetzungen geschaffen noch besser die
Terminforderungen unserer Kunden zu erfüllen. Im nächsten Schritt wollen wir die Heidelberger Speedmaster und
die Weiterverarbeitung einbeziehen, um alle geeigneten Aufträge komplett mit JDF zu steuern."
"Vor der DRUPA 2004 sind eine Reihe weiterer Installationen mit verschiedenen Partnern geplant." verkündet
Christian Gugler (MAN Roland). Und auch HIFLEX will es nicht bei dieser einen Installation belassen: "Im Juni
haben wir bei einem Schweizer Kunden eine JDF Anbindung an das Prinergy System von Creo in Betrieb genommen -
wir beschränken uns also nicht nur auf Druckmaschinen-Anbindungen", sagt Stefan Reichhart, Geschäftsführer der
HIFLEX GmbH. "Mit MAN Roland sind bereits weitere Installationen bei gemeinsamen Kunden noch in diesem Jahr
geplant. Darüber hinaus realisieren wir auch mit mehreren anderen CIP4 Mitgliedern noch vor der DRUPA zahlreiche
JDF Anbindungen."
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HIFLEX ist seit Januar 2002 Voll-Mitglied ("Full Member")
der CIP4 Organisation (Nachfolge von CIP3). CIP4 ist das internationale Konsortium zur Integration der Prozesse in Vorstufe,
Druck und Weiterverarbeitung (CIP4 = The International Cooperation for the Integration of Processes in Prepress,
Press and Postpress).
Die Integration der vorgenannten Bereiche basiert technologisch auf dem Job Definition Format (JDF) von CIP4.
JDF ist XML-basiert und baut auf bereits bestehenden Teillösungen wie dem Print Production Format (PPF) von
CIP3 und dem Portable Job Ticket Format (PJTF) von Adobe auf. (mehr Infos zu CIP4 / JDF)
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Die HIFLEX GmbH mit Hauptsitz in Aachen, Deutschland, ist Hersteller der Branchensoftware HIFLEX Print,
die alle Geschäftsprozesse von Druckereien abbildet und unterstützt. Dabei deckt das HIFLEX-System alle
relevanten Funktionen und Aufgabenstellungen ab: Vorkalkulation, Angebot, Auftragsbestätigung, Auftragstasche,
Lieferschein, Rechnungsstellung, Nachkalkulation, statistische Auswertungen, Materialwirtschaft,
Produktionsplanung und -steuerung, Betriebsdatenerfassung, Maschinenschnittstellen, Versandabwicklung und
Überwachung des Auftragsfortschritts. Auch ein E-Business Modul sowie ein Dokumenten-Managementsystem sind
realisiert. Die HIFLEX GmbH reinvestiert jährlich rund 50 % ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Die
HIFLEX-Software ist weltweit vertreten und in 15 verschiedenen Sprachen erhältlich. |
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