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Aachen, der 21.02.2005 – "Für uns stehen alle Zeichen auf Vernetzung!"
Johann Fuchs, Prokurist bei Offset 5020 in Siezenheim bei Salzburg, Österreich, ist
zuständig für die gesamte technische und organisatorische Abwicklung des modernen,
vollstufigen Bogenoffset-Betriebs. In der Druckerei erfolgte die erste bidirektionale
JDF/JMF-Vernetzung zwischen Druckmaschinen aus dem Hause Heidelberg und der Branchensoftware
HIFLEX Print. Es war die erste gemeinsame Praxisinstallation, nachdem die beiden Hersteller
im vergangenen Jahr auf der Graph Expo in Chicago die erfolgreiche JDF-Anbindung ihrer
Systeme demonstrierten, und zugleich ihre enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der
JDF-Vernetzung bekräftigt haben.
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Zeitgleich zur Anbindung des Drucksaals wurde in der digitalen Vorstufe von Offset 5020
eine bidirektionale Vernetzung zwischen dem PDF-Workflow-System Trueflow 3 von Screen
und dem HIFLEX MIS realisiert. |
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1: In dem modern ausgestatteten Firmengebäude von Offset 5020 in Siezenheim bei Salzburg, Österreich,
werden Drucksachen auf höchstem technischen Niveau gefertigt. 2: Betriebsleiter Johann Fuchs und
Mitarbeiter René Kirchlechner am Screen Vorstufen-Arbeitsplatz. 3: Betriebsleiter Johann Fuchs vor
der HIFLEX-Produktionsplanung, von wo aus er Daten zur Druckmaschinenvoreinstellung per JDF
an Heidelbergs Prinect Data Control übermittelt. |
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Das Unternehmen mit ISO 9001:2000 Zertifizierung beschäftigt insgesamt rund 60 Mitarbeiter.
Die Drucksachen werden auf höchstem technischen Niveau gefertigt. Gedruckt wird auf
mehreren Heidelberger Speedmaster CD 102 (102 x 72 cm), zum Stanzen, Rillen, Perforieren
und Nummerieren stehen diverse Zylinder- und Tiegelmaschinen (Format bis 64 x 90 cm), und
zur Weiterverarbeitung drei Falzmaschinen (Einlaufbreite bis 78cm) modernster Bauart zur
Verfügung. Die Produktpalette umfasst anspruchsvolle Imagebroschüren, Kataloge, Poster sowie
Geschäftsdrucksachen, wobei auch Sonderwünsche wie Folienkaschierungen (Cellophanierung)
oder Drucklackierungen zum Tagesgeschäft gehören. |
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Als zukunftsorientiertes Unternehmen setzt Offset 5020 auf Integration. "Wir verwenden
die HIFLEX-Branchensoftware bereits seit neun Jahren. Von der nun realisierten direkten
Anbindung unseres HIFLEX Systems an den Produktionsdatenfluss versprechen wir uns eine
höhere Prozesskontrolle, eine Steigerung der Produktivität durch mehr Automatisierung und
eine weitere Flexibilisierung bei kurzfristigen Auftragsänderungen", stellt Johann
Fuchs fest. |
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| Der Maschinenführer übernimmt aus dem Prinect Data Control System die JDF-Daten zur
Voreinstellung der Maschine. |
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Die Fertigungsbeschreibung aus der HIFLEX Auftragskalkulation wird der elektronischen
Plantafel bei Auftragsanlage bereit gestellt. Bei kurzfristigen änderungen wird die
Auftragskalkulation aktualisiert. Steht die Auftragsreihenfolge fest, so sendet der Disponent
über Knopfdruck die produktionsbezogenen Daten (Auftragsnummer und -bezeichnung, Kundenname,
Format, Farbigkeit, Grammatur, Bedruckstoff, Bruttomenge, etc.) an das Prinect Data Control
System. Nach Auswahl des Auftrages am Maschinenleitstand werden die bereit gestellten
JDF-Produktionsdaten zur Maschinenvoreinstellung in die Druckmaschinen geladen. Nach
Produktionsbeginn fließen umgekehrt Informationen zum Produktionsfortschritt
(Geschwindigkeit, Zählerstand, Gutmenge und Makulatur) sowie zum Maschinenstatus in das
HIFLEX MIS System ein. Dazu sendet das Prinect Data Control System JMF-Messages über das
HTTP-Protokoll an den HIFLEX JMF-Proxy-Server. Die empfangenen JMF-Statusinformationen
werden in der HIFLEX Produktionsplanung und der Betriebsdatenerfassung angezeigt.
Dadurch haben Disponent und Auftragsmanager jederzeit einen aktuellen überblick über den
Stand der Fertigung.
"Die elektronische Betriebsdatenerfassung verschafft uns eine wesentlich höhere
Transparenz im Produktionsprozess, da der aktuelle Auftragszustand minutengenau ersichtlich
ist", kommentiert Johann Fuchs. "Außerdem steht uns jederzeit umfangreiches
Datenmaterial für betriebswirtschaftliche Auswertungen wie beispielsweise die
Nachkalkulation zur Verfügung. In diesem Zusammenhang spielt auch die jetzt umgesetzte
JDF-Vernetzung mit Screen eine große Rolle." |
Die Auftragsbearbeiter bei Offset 5020 können über die JDF-Anbindung zwischen HIFLEX und
Screen jederzeit den Auftrag im Trueflow-System anlegen. Diese automatisierte Auftragsanlage
in der Vorstufe wird bei Offset 5020 über eine Schaltfläche im HIFLEX-Auftragsbuch ausgelöst.
So entscheidet der Mitarbeiter selber, ob und wann der Auftrag in der Vorstufe eröffnet
werden soll. Neben der übergabe der Eckdaten zum Auftrag (Auftragsnummer und -bezeichnung,
Kundenname, etc.) können dabei auch mehrere Produktteile innerhalb des Auftrages
unterschieden werden. Durch die Vernetzung wird sichergestellt, dass in beiden Systemen
die Auftragsnummer und die weiteren Parameter identisch sind. Das ist insbesondere für
die Datenarchivierung und den Zugriff auf Wiederholaufträge wichtig.
Die Screen-Vorstufe meldet verschiedene Stati an das HIFLEX-System: Vorstufe in Bearbeitung,
Ausschießschema geladen, Proof gemacht, Proofs zum Kunden geschickt, Druckfreigabe des
Kunden erhalten, Platte gemacht und Vorstufe beendet. Die Anzeige dieser Auftragszustände
im HIFLEX-Auftragsbuch ist besonders für die Auftragsbearbeiter wichtig, denn sie bringt
Transparenz und ermöglicht es, Kundenfragen zum Auftragsstatus ohne interne Rückfragen
direkt zu beantworten. Für den Disponenten sind insbesondere die Rückmeldungen zum Druckfrei
und zu den belichteten Platten hilfreich. |
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Das Trueflow System von Screen ist über JDF mit dem HIFLEX MIS vernetzt. In der linksseitigen
Auftragsliste ist anhand des JDF-Ikons zu erkennen, welche Aufträge mittels JDF angelegt
wurden. Das JDF Link Fenster zeigt die Details zu einem ausgewählten Auftrag. |
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Doch die Verbindung der beiden Systeme bringt weitere Vorteile: Die Information zu
gefertigten Proofs und Platten wird im HIFLEX-System direkt zur auftragsbezogenen
Material- und Kostenbuchung genutzt. "Durch die über JDF automatisch angestoßene
Kostenbuchung wird unsere Nachkalkulation präziser und aussagekräftiger. Wenn heute
auf Grund einer Fehlplatte eine zusätzliche Belichtung notwendig wird, können wir sicher
sein, dass sich diese Kosten in der Nachkalkulation wieder finden", ergänzt Johann
Fuchs seine Ausführungen zur Nachkalkulation. |
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Für die Druckerei Offset 5020 bedeutet der Schritt in die Vernetzung zum Drucksaal sowie
in die Vorstufe eine gelungene Lösung. Johann Fuchs meint: "In der Vernetzung haben
wir eine große Chance gesehen, der momentanen Branchensituation zu begegnen. Es ist aber
nicht nur eine Chance, sondern auch eine Herausforderung, denn elektronische Disposition
und BDE sowie organisatorische Umstellungen der internen Kommunikationsprozesse sind
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vernetzung. Letztendlich steigert JDF nicht per
se die Produktivität, sondern alle im Zusammenhang mit der Vernetzung notwendigen Maßnahmen
tun ihre Wirkung. Sie steigern die Transparenz und Flexibilität im Produktionsprozess und
erhöhen letztlich die gesamtbetriebliche Produktivität. Wenn Aufträge schneller und
präziser durchlaufen, führt das eben zu enormen Zeit- und Kosteneinsparungen." |
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Die Abbildung zeigt die Planung der Auftragsreihenfolge in der HIFLEX-Disposition, die
zugleich als JDF-Controller fungiert. In der oberen rechten Ecke werden die
Maschineninformationen angezeigt, die via JDF/JMF von den Speedmastern empfangen werden. |
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Offset 5020 Druckerei & Verlag GmbH,
Bayernstr.465,
A-5072 Siezenheim,
Telefon +43-(0)662/857070,
Fax +43-(0)662/857070-30. www.offset5020.at Geschäftsführender Gesellschafter: Ing. Gerald Watzal,
Geschäftsleitung: Prokurist Winfried Hinterhöller, Prokurist Johann Fuchs (auch Betriebsleitung). |
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HIFLEX ist seit Januar 2002 Voll-Mitglied ("Full Member") der CIP4 Organisation
(Nachfolge von CIP3). Die Firma mit Hauptsitz in Aachen, Deutschland, ist Hersteller der
Branchensoftware HIFLEX Print, die alle Geschäftsprozesse von Druckereien abbildet und
unterstützt. Dabei deckt das HIFLEX-System alle relevanten Funktionen und Aufgabenstellungen
ab: Vorkalkulation, Angebot, Auftragsbestätigung, Auftragstasche, Lieferschein,
Rechnungsstellung, Nachkalkulation, statistische Auswertungen, Materialwirtschaft,
Produktionsplanung und -steuerung, Betriebsdatenerfassung, Maschinenschnittstellen,
Versandabwicklung und Überwachung des Auftragsfortschritts. Auch ein E-Business Modul
sowie ein Dokumenten-Managementsystem sind realisiert. Die HIFLEX GmbH reinvestiert
jährlich rund 50 % ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Ihre Software ist weltweit
im Einsatz und in 15 verschiedenen Sprachen erhältlich. |
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Dainippon Screen Mfg. Co. Ltd. (Kyoto),Japan) ist einer der größten Hersteller und
Lieferenten der Welt von Systemkomponenten für die Prepress- und Druckindustrien. In
seinem großen Angebot enthalten sind Scanner, RIPs, Proofsysteme und Imagesetter,
sowie Platesetter und digitale Druckmaschinen. Das Unternehmen ist auch ein bekannter
Hersteller von Geräten für die Halbleiter- und Flat-Panel-Display-Industrie. www.screeneurope.com |
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