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HIFLEX Webshop ändert die Spielregeln von Web-to-Print durch Open Source

Die „Printing Industries of America“ (PIA) hat HIFLEX zum zweiten Mal mit der bedeutendsten Auszeichnung Nordamerikas, dem PIA-GATF Intertech Award, ausgezeichnet.

Nunmehr im 32. Jahr wird diese Auszeichnung an Unternehmen der grafischen Industrie verliehen. Ausgezeichnet werden dabei neue, innovative Technologien, die in den kommenden fünf bis zehn Jahren einen signifikanten Einfluss auf die Druckindustrie haben und die Produktivität sowie die Rentabilität nachhaltig steigern werden.
Ausgezeichnet wurde HIFLEX für seine Innovation im Bereich Web-to-Print. Der HIFLEX Webshop wird als Plugin-Modul für das Open Source Content Management System (CMS) Drupal angeboten und bietet zudem einen JDF-Kern, der es Drucksacheneinkäufern erlaubt, dynamisch tausende von Printprodukten online zu erstellen und zu verwalten. Der große Vorteil gegenüber artikelbasierten Systemen ist der minimale administrative Aufwand. Nachdem der HIFLEX Webshop bereits 2008 mit dem InterTech Award ausgezeichnet wurde, ist HIFLEX der einzige Branchsoftware-Anbieter, der bereits zum zweiten Mal in diesem Bereich ausgezeichnet wurde.

Dr. Mark Bohan, Vize-Präsident im Bereich Technologie und Forschung der PIA kommentiert: „Durch die Anbindung an das Content Management System Drupal lässt sich der HIFLEX Webshop professionell administrieren und einfach verwalten. Daher gilt HIFLEX mit seiner Web-to-Print-Lösung und dem Einsatz von Open Source als Pionier in der Branche. Alle Juroren waren davon überzeugt, dass diese Technik einen signifikanten und nachhaltigen Einfluss auf die Branche haben wird.

Die Jury, die aus 15-20 Führungskräfte der Druckindustrie besteht, hat mit klarer Mehrheit zugestimmt, dass die Kombination aus HIFLEX Webshop und Drupal eine ideale Plattform darstellt, um über das Internet Drucksachen zu verkaufen. Kleine wie große Druckereien können sich mit der Web-to-Print-Lösung erfolgreich am Markt etablieren.

'Viele Web-to-Print Systeme bieten Benutzern keine offene Plattform und somit den Betreibern keine Möglichkeit, ihre eigenen Systeme selbstständig zu konfigurieren. Auf der einen Seite wollen die Anbieter so weitere Einnahmen sichern und zum anderen bieten diese Systeme schlichtweg keine Benutzerverwaltung zum Backend', sagt Stefan Reichhart, Geschäftsführer von HIFLEX. 'Die meisten Systeme bieten den Webshop-Betreibern lediglich die Möglichkeiten, Grafiken und Bilder auszutauschen. Eine Umstrukturierung innerhalb der Webseite, das Hinzufügen oder Ändern von Warentypen ist jedoch oftmals sehr begrenzt. Der HIFLEX Webshop hingegen ist komplett offen, der strukturierte und übersichtliche Backend-Bereich in Drupal erlaubt die einfache Konfiguration des Frontend-Bereichs.'
Im Vergleich zu anderen Content Management Systemen erfreut sich Drupal einer immer größer werdenden Entwicklergemeinde, die ständig neue Module mit verbesserten Funktionen und Features entwickelt. Dadurch können einzigartige und individuelle Webshops mit Drupal erstellt werden. In nahezu jeder größeren Stadt arbeiten Drupal-Entwickler, die Druckdienstleistern bei der Erstellung helfen. Ähnlich wie beim Apple iPhone, das durch die hinzugefügten Apps individualisiert wird, stehen für Drupal Tausende von Modulen zu Verfügung, die, einmal implementiert, sofort angewendet werden können. „Mit HIFLEX Webshop erstellen Druckdienstleister ihre individuelle Webshop-Lösung und dafür braucht er keine Flotte von Programmieren einzustellen“, kommentiert ein InterTech-Juror. Ein anderer Juror ergänzt: „Der Einsatz von Open Source im Bereich Web-to-Print ist ein wegweisender Schritt für die Druckindustrie“.



HIFLEX – Drupal: Open Source Strategie

„Durch die Idee und Strategie, Drupal als Content Management System zu verwenden, sind unsere Web-to-Print-Kunden unabhängig und schnell bei der Erstellung von kundenspezifischen Webseiten. Wir möchten, dass unsere Webshop-Betreiber auf die schnell wechselnde Kundenbedürfnisse reagieren können“, sagt Stefan Reichhart. „HIFLEX-Anwender können auf eine Vielzahl von benutzerdefinierten Funktionen zurückgreifen, ohne dabei das Rad neu erfinden zu müssen, da auf Erfahrungen und Ideen anderer Drupal-Anwender zurückgegriffen werden kann.“ So können beispielsweise Elemente aus Hunderten von bestehenden Designs in das eigene Layout integriert werden. Ohne DTP- und Programmierkenntnisse kann das komplette Design des Webshop mit nur wenigen Klicks geändert werden. ”

Der HIFLEX Webshop ist so konzipiert, dass Top-Platzierungen in Suchmaschinen erreicht werden können. Denn Drupal trennt konsequent Design und Inhalt, um einen möglichst suchmaschinenfreundlichen Quellcode zu generieren. Auch wurde ein Modul zur Erstellung der so genannten „sprechenden URLs“ implementiert. Zudem können über Drupal problemlos Web 2.0-Applikationen wie Facebook oder Twitter eingebunden werden. Web 2.0-Applikationen erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit und öffnen Druckdienstleistern die Tür zu Millionen von potentiellen Kunden. Durch gezielte Kundenansprache und Angeboten können neue Kunden gewonnen und bestehende Kundenbeziehungen gepflegt werden.

Webshop-Betreiber ändern das Produktportfolio selbstständig über das Backend. Zudem sind Funktionen wie eine dynamische Kalkulation inklusive Angebotserstellung, Paketaufkleber und Lieferscheinen, eine automatische Abrechnung und Auftragstaschen integriert worden, die die Verwaltungskosten auf ein Minimum reduzieren. „Geringe Verwaltungskosten sind im Web-to-Print-Geschäft zwingend erforderlich, um dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein“ sagt Stefan Reichhart.