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Immer wenn von e-Business gesprochen wird, reden die Leute aneinander vorbei. Diesen Eindruck muss man gewinnen, denn die einen meinen Shopping im Internet, die anderen das
Ersteigern von Produkten auf bestimmten Plattformen, wiederum andere meinen wieder irgendetwas anderes. Was deutlich macht, dass es nicht das eine "e-Business" gibt. |
| Ebenso wie man ein Auto, eine Waschmaschine, Brötchen oder Wurst auf sehr unterschiedliche Weise einkaufen kann, gibt es auch im Internet die unterschiedlichsten Arten des
Handels, den man generell als e-Commerce bezeichnen kann. So unterscheiden sich auch die Auftritte von Druckereien im Internet erheblich von denen der Groß- und
Einzelhändler, Banken oder Beratern. Und das liegt ganz einfach an der Struktur und an den Wünschen der jeweiligen Kunden. Womit erklärt ist, dass die Art der
Dienstleistung ausschlaggebend ist für den Arbeitsfluss im Internet. Die Grieger Offsetdruck OHG beispielsweise bietet ihren Kunden gleich drei Modelle des e-Business an,
die auf deren jeweiligem Bedarf abgestimmt sind. Grieger arbeitet seit vier Jahren mit der HIFLEX Software zur ganzheitlichen Vernetzung aller Druckbereiche.
Zur Umsetzung der e-Business- Lösungen wurde auf die bestehende Plattform zugegriffen, die von HIFLEX an die speziellen Bedürfnisse angepasst wurde. So ermöglicht das
System die datentechnische Verknüpfung beziehungsweise ganzheitliche Integration der Geschäftsprozesse aller Beteiligten. "Bestellung, Produktion, Lagerung oder die
Nachverfolgung von Aufträgen werden kinderleicht und transparent", so Wilhelm Drießen, Verkaufsleiter der Walter Grieger Offsetdruck oHG. |
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Das 1973 als Buchdruckerei gegründete Familienunternehmen Walter Grieger Offsetdruck oHG an der deutsch-niederländischen Grenze mit etwa 8.000 qm Produktionsfläche
beschäftigt heute rund 100 Mitarbeiter und ist auf hoch veredelte Displays und Verpackungen spezialisiert. Kunden sind überwiegend Markenartikler, deren Aufträge
von Display- oder Verpackungsherstellern sowie Werbeagenturen vermittelt werden. Die Auflagenhöhen liegen zwischen 1 und mehr als 1.000.000 Bogen. Zum Leistungsportfolio
gehören neben dem Bogenoffsetdruck auch der Stahlstichprägedruck, der Digitaldruck auf einer HP Indigo sowie die Druckvorstufe mit Artwork ArtPro.
Der Bogenoffsetbereich besteht aus vier KBA Rapida-Maschinen, jeweils in Kartondruck- Ausstattung, Lackierwerken und doppelter Auslageverlängerung: zwei Rapida
162a - eine Sechsfarben-Maschine für den Mischbetrieb konventionell und UV (unter anderem für den Druck von Folien und metallisierte Kartons) und eine Fünffarben- Maschine,
eine Fünffarben-Rapida 142 und eine 18.000er Sechsfarben-Rapida 105 (auch für den Mischbetrieb). 2006 wurde der Zertifizierungsprozess gemäß ISO 9001:2000 abgeschlossen.
Druckmaschinen und Digitalproofer sind nach ICC-Standard profiliert. Unter diesen Voraussetzungen erzielen die Drucker auch ohne den Farbraum erweiternde Skalen
brillante Ergebnisse. Für kundenindividuelle Sonderfarben steht ein Labor mit einem. Rezeptier- und Mischsystem zur Verfügung, das aus einem Dutzend Basisfarben
einschließlich Restfarben die gewünschte Menge bereitstellt. Etwa 7.000 verschiedene Rezepte werden mittlerweile vorgehalten. Auch die logistischen Prozesse wurden
automatisiert. So beziehen die Druckmaschinen die Farben über ein Pumpsystem aus Großgebinden. Die Großformatmaschinen sind mit Nonstop-Anleger und -Auslage
ausgestattet und werden per Palettentransport auf Rollenbahnen und mit führerlosem Fahrzeug mit Papier oder Karton versorgt. Alle Maschinen verfügen über Farb- und
Dichtemesssysteme und sind über KBA Logotronic auf CIP4- und JDF/JMF-Basis mit dem Management Information System von HIFLEX vernetzt. |
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| Die "einfache" Variante bietet druckcom, ein Unternehmen innerhalb der Grieger-Unternehmensgruppe, das einerseits am Standort Nettetal im Digitaldruck arbeitet und
andererseits in Mönchengladbach den Stahlstich- Prägedruck praktiziert. "Tradition und Moderne" gehen hier eine Symbiose ein. Ausgewählte B-to-B-Kunden können
beispielsweise Visitenkarten oder andere Geschäftsdrucksachen mit Stahlstichprägung und/oder digitalem Eindruck ordern. Durch einen Link gelangt man auf den Server der
Druckerei und kann sich nach Authorisierungsvorgaben auf der Bestellseite einloggen. Hier erhält der Kunde eine übersicht der für sein Unternehmen bestellbaren Produkte:
Visitenkarten, Urkunden, Briefbögen oder ähnliches mehr. Aus den vorgegebenen Mustern kann der Kunde auswählen und in einem Eingabefeld seine individuellen
Texte eingeben. Danach hat der Besteller die Möglichkeit, die Angaben zu überprüfen, gegebenenfalls zu korrigieren und die gewünschte Menge zu bestellen. Damit ist der
eigentliche Bestellvorgang abgeschlossen, es wird ein druckfertiges PDF generiert und die Drucksache kann produziert werden. Natürlich hat Grieger auf Kundenwunsch für
den Freigabeprozess weitere Kontrollmechanismen und Korrekturschleifen eingebaut, denn das auf Basis der Software HIFLEX eBusiness laufende System ermöglicht schier
unendliche Varianten, dem Einkauf das Handling insbesondere von Standarddrucksachen erheblich zu erleichtern. |
| Seinen Stammkunden bietet Grieger Offsetdruck eine klassische Lösung zum Job- Tracking an - eine e-Business-Applikation, die bei den Kunden auf großes Interesse gestoßen ist.
Denn nicht selten hat ein Kunde eine Vielzahl an Aufträgen parallel bei der Offsetdruckerei in Produktion. Hier ist höchste Transparenz ein wertvolles Mittel, Telefonate,
Hin- und Rückfragen oder Schriftverkehr per Fax auf ein Minimum zu reduzieren. Die Lösung ist in etwa identisch mit der, die auch die Sachbearbeiter im Haus Grieger mit
dem HIFLEX System einsetzen. Während diese den Status sämtlicher Aufträge (z.B. pdf.-Freigabe, Dateneingang, Materialeingang, Druck) einsehen können, kann der Kunde nur
seine eigenen Jobs verfolgen - mit dem Vorteil, dass er auf einen Blick weiß, welchen Status seine Aufträge oder Lagerbestände haben. Wilhelm Drießen ist für die
Optimierung der Arbeitsabläufe im Unternehmen Grieger verantwortlich und hält große Stücke auf die Applikationen von HIFLEX. "Wenn Sie fünfmal am Tag durch den Betrieb
laufen, um festzustellen, ob ein Auftrag gedruckt wird oder schon fertig ist, sind Sie leicht eine Stunde unterwegs." Diese Wege erspart er sich bereits seit längerer
Zeit, indem er an seinem Arbeitsplatz alle Daten eines Auftrags inklusive der Status-Meldungen abrufen kann. Basis dieser Applikation ist das HIFLEX Management
Informations System (MIS), das seit 2003 im Einsatz ist. Schritt für Schritt wurde das System ausgebaut und vernetzt heute die Verwaltung mit den Drucksälen und den
Kunden. Doch nicht nur mehr Transparenz und eine erhebliche Zeitersparung resultieren aus dem Einsatz des HIFLEX MIS. Dazu kommt eine nicht unerhebliche Kostenersparnis
in der Prozesskette, weil nach einer bestimmten Aktion alle daraus resultierenden Aktivitäten automatisiert abgebildet werden. Dies umfasst das Anlegen der Kundendaten,
die Angebots-Phase, Auftragsbestätigung, das Generieren der Auftragspapiere, die Auftragsverfolgung (durch Sachbearbeiter und Kunde), das Erstellen der Lieferscheine
und Reportings etc. Das vielfach angeprangerte Argument der "gläsernen Druckerei" hat bei Grieger absolut keinen Negativ-Touch. Im Gegenteil sieht Wilhelm Drießen
gerade dies" als große Chance, mit dem Kunden die Prozesse der Herstellung zu gestalten und den Kunden damit langfristig zu binden." |
| Schließlich geht das Highlight des e-Business- Modells bei Grieger aus gegebenem Anlass noch einen Schritt weiter. Für den Kunden TerraTec werden nicht nur alle Drucksachen
hergestellt, auch die Konfektionierung und Logistik der Produkte übernimmt Grieger und bietet TerraTec (einem führenden Hersteller von Multimediaprodukten) damit ein
umfassendes Fulfillment. Dies reicht vom Druck sämtlicher benötigten Druckartikel über Logistik und Lagerhaltung bis hin zur Konfektionierung des Gesamtprodukts.
Alle Prozesse im kaufmännischen und logistischen System (HIFLEX MIS) sind dabei aus der Web-Anwendung (HIFLEX eBusiness) automatisiert. Dieser Arbeitsablauf bringt allen
Beteiligten erhebliche Vorteile. TerraTec hat zum einen den exakten überblick über den Lagerbestand und die entsprechenden Bestandsveränderungen im Grieger-Lager
und hat über die Funktion des Job-Tracking jederzeit Einblick in den Status seines Auftrags, den er im System anlegt, bestätigt und den Bestellvorgang auslöst.
Dabei ist der Produktmanager bei TerraTec verantwortlich für die Erstellung einer sogenannten Stückliste und den Einkauf aller darauf aufgeführten
"Hardware- Teile" (z.B. das eigentliche Produkt samt Kabel und Anschlüssen). Sämtliche auf der Stückliste aufgeführten Druck- und Verpackungsprodukte
(z.B. Verpackung, Bedienungs- oder Aufbauanleitungen, Garantiekarten, Handbücher, Inlets) werden nach Auftragseingang von der Firma Grieger gedruckt
(bzw. zugekauft) und zur Verfügung gestellt. Der Arbeitsfluss stellt sich also wie folgt dar: Im Lager von Grieger gehen die Aufträge via e-Business ein.
Falls nötig, löst das Lager Druckbestellungen aus, wenn nachproduziert oder eine neue Drucksache erstellt werden muss. Grieger produziert die bestellte
Menge und liefert die Drucksachen "just in time" an das Lager. Hier erfolgen dann die Konfektionierung und der Versand der konfektionierten Waren an den Handel.
Eine entscheidende Rolle für das Gelingen von e-Business-Lösungen spielt also die Logistik, denn am Ende der digitalen Prozesskette werden Waren physikalisch
transportiert. "Bei unseren e-Business-Modellen reden wir also nicht von Informationsaustausch oder einem e-Shop, sondern von der ganzheitlichen Integration
der Geschäftsprozesse", so Wilhelm Drießen. |
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Der Bogenoffset besteht aus vier KBA Rapida-Maschinen: zwei Rapida 162a - eine Sechsfarben-Maschine für den Mischbetrieb konventionell und UV (unter anderem
für den Druck von Folien und metallisierte Kartons) und eine Fünffarben-Maschine, eine Fünffarben-Rapida 142 und eine 18.000er Sechsfarben-Rapida 105.
Die Großformatmaschinen sind in ein Stapellogistiksystem eingebunden. Im Bild (von links): Wilhelm Drießen, Leiter Vertrieb, und Mitinhaber und
Technischer Leiter Wilfried Grieger. |
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| "Wir suchen immer nach neuen Anwendungen und eigene Entwicklungen werden stets vorangetrieben, um zum Beispiel mit speziellen Lacken Sondereffekte zu erreichen
oder spezielle Kundenanforderungen professionell und perfekt umzusetzen", so Dr. Kerstin Schreiber, Assistentin der Geschäftsleitung. "Hierzu bietet die e-Business
Plattform ungeahnte Möglichkeiten, den Service und damit den Mehrwert für den Kunden zu steigern." Dabei ist sie sich sicher, dass man in Zukunft noch sehr viel
mehr über e-Business- Funktionen realisieren wird. "Allerdings haben wir ein sehr hohes Qualitätsniveau, weshalb auf die Beratung bei den meisten Aufträgen nicht
verzichtet werden kann. Denn unsere Auftraggeber haben zwar die Ideen und das Verpackungs- oder Display- Know-how: das Druck-Know-how aber liegt bei uns."
Deshalb informiert das Team von Grieger seine Kunden in eigens eingerichteten Schulungsräumen, gibt ihnen die Möglichkeit, sich mit neuen Verfahren und
Technologien vertraut zu machen und sich über Hintergründe sowie das Machbare vor Ort zu informieren. Schließlich hat Grieger gerade im Bereich der Veredelung
und der Lackierungen durch seine enge Kooperation mit der Prolac Products Ltd., einem Schweizer Lackhersteller, eine enorme Vielfalt und Qualität zu bieten.
"Die Arbeitserleichterung durch die automatisierten Abläufe ist qualitativ deutlich zu spüren und bringt damit auch mehr Quantität mit sich,"
so Dr. Kerstin Schreiber. Dies spiegelt sich auch in den Zahlen des Unternehmens wider: 10 bis 15% Umsatzwachstum pro Jahr. Das hat nach Einschätzung
von Dr. Schreiber nicht zuletzt mit den schlanken Arbeitsabläufen, dem besseren Handling und der vereinfachten Kommunikation durch die Software
von HIFLEX zu tun. "Mit der HIFLEX-Lösung sind wir sehr zufrieden. Durch den engen gegenseitigen Kontakt können unsere individuellen Wünsche und
Verbesserungsvorschläge permanent diskutiert werden. Und die schnelle Umsetzung durch HIFLEX hat schon ihre eigene Klasse." |
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