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Kostenerfassung und Nachkalkulation
Die Kostenerfassung realisiert durch die Eingabe aller in der Produktion anfallenden Kosten eine effiziente Kostenkontrolle. Durch die Auswertung der hier erfassten Daten werden Produktivitäts-, Kosten- und Investitionsanalysen möglich.

Die Kostenerfassung dient der Erfassung von Betriebsdaten (Tageszetteln) und Einzelkosten (Lieferantenrechnungen und Verbrauchsmaterialien) und greift auf die integrierte Personaldatenbank zurück.
Das HIFLEX System bietet eine mitlaufende Nachkalkulation. Im Auftragsbuch können Auftrags-, Leistungs- und Verkaufsergebnis in Echtzeit über die Cockpit Funktion "EIS" eingesehen werden (hintere Abbildung). Bei Bedarf, speziell vor Auftragsabrechnung, lässt sich die Nachkalkulation auch als detaillierter Report aufrufen (vordere Abbildung)

Die aus der Produktion kommenden Tageszettel werden in das System eingegeben und dort auf Plausibilität geprüft. Neben Personalnummer, Schicht- und Arbeitszeit besteht der Tageszettel aus einzelnen Arbeitsvorgängen (Eingabezeilen), die Kostenstelle, Auftragsnummer, Zeitdauer, produzierte Menge und Verbrauchsmaterialien enthalten können. Unter Einzelkosten werden Lieferantenrechnungen und der weitere Verbrauch von Materialien zu einzelnen Aufträgen gebucht.

Die Nachkalkulation untersucht die Differenz zwischen Vor- und Nachkalkulation und basiert auf der Datenbankabfragesprache SQL. Dies ermöglicht die Hinterlegung von beliebigen Kennziffern, die individuell kombiniert werden können. Die Abrechnung gibt einen automatischen Hinweis auf Sollwertüberschreitungen. Es werden die Auftragsabrechnung und der Auftragssammelbogen unterschieden. Bei der Auswertung kann eine Aufsplittung auf einzelne Druckbogen stattfinden. Das Auftragsergebnis unterscheidet zwischen Leistungs- und Verkaufsergebnis. Grundsätzlich können Aufträge einzeln ausgewertet oder mehrere Aufträge zusammenhängend bewertet werden.

Übrigens: Alternativ lassen sich die Kosten auch direkt in der Produktion, wo sie anfallen, über dezentrale BDE Terminals erfassen. Dabei werden dann auch der Einsatz von Barcodelesern und die direkte Anbindung an Druckmaschinen möglich. Weitere Informationen hierzu finden Sie in: "BDE und Produktionsstatus" und in: "CIP4 und das CIM Konzept".