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JDF/JMF-Anbindungen zwischen HIFLEX und der Vorstufe ermöglichen die Automatisierung bis zur
Druckplattenbelichtung. Der Clou: Die Ausschießer entstehen automatisiert im Rahmen der Kalkulation
und werden bei Auftragsanlage über JDF an die Vorstufe weitergegeben. JMF-Rückmeldungen aus der
Vorstufenproduktion fließen in eine transparente und verlässliche Nachkalkulation ein.
HIFLEX unterstützt die volle bidirektionale JDF/JMF-Anbindung aller wichtigen Vorstufensysteme.
Mit der Auftragserfassung im HIFLEX MIS erfolgt die automatische Auftragsanlage inkl.
Ausschießer im Vorstufensystem. Dabei übermittelt das HIFLEX MIS zum einen kaufmännische
Auftragsparameter (z. B. Auftragsnummer und -name, Adresse und Ansprechpartner) und zum
anderen technische Daten zum Auftrag (Auftragsteile wie z. B. Umschlag/Inhalt,
Druckbogenaufteilung, Anzahl der Seiten, Farbigkeit, Ausschießparameter) über JDF an das
Vorstufensystem. |
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Der Prepress-Monitor zeigt JDF-/JMF-Rückmeldungen der Vorstufe im HIFLEX-Auftragsbuch.
Im Bild zu sehen: Seitenstatus (z. B. "Freigabe angefragt" oder "Freigabe nicht
erforderlich") mit Vorschaubild der Original-PDF, Verarbeitungs- und Ausgabeprozesse
(z. B. Autorkorrekturen und verursacherbezogene Hauskorrekturen) sowie der jeweils
anfallende Materialverbrauch. |
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Umgekehrt empfängt HIFLEX während der Produktion laufend JMF-Rückmeldungen. Hierzu gehören
Verarbeitungs- und Ausgabeprozesse, wie "Daten geladen", "Freigabe angefragt", "Warten auf
Korrektur", "Freigabe erteilt", "Proof gemacht", "Platten belichtet" sowie der jeweils
anfallende Materialverbrauch (Platten und Proofs einschließlich Kostenstellenzeit).
Außerdem kann der aktuelle Status des Auftrags in der Vorstufe inklusive Vorschaubild
der Original PDF-Datei im HIFLEX MIS angezeigt werden. Fehlerkosten (Autorkorrektur,
Hauskorrektur) können verursachergemäß direkt auf den Auftrag verbucht werden. Da die
Daten der Nachkalkulation verlässlich zur Verfügung stehen, fallen bei der Rechnungslegung
keine Mehrkosten "unter den Tisch".
Auch Printbuyer werden in die automatisierte Auftragsverarbeitung einbezogen. Mit HIFLEX haben
diese die Möglichkeit, ihre Druckdaten via Webbrowser auftragsbezogen direkt in die Druckvorstufe
hochzuladen. Ein Preflight-Check der übermittelten Daten lässt sich integrieren. Darüber hinaus
können Kundenportale (z. B. Kodak InSite oder Agfa :Delano) über JDF/JMF bi-direktional in den
Workflow eingebunden werden.
Der Plattenstatus steht aktuell in der Disposition zur Verfügung. Zusätzlich werden bei der
Plattenbelichtung die PPF-Farbprofile an die Plantafel des HIFLEX MIS zurückgemeldet.
Das System konvertiert diese ins JDF-Format und schickt sie zusammen mit den
Maschinenvoreinstellungen weiter an den Drucksaal. Die Drucker an den angebundenen
Druckmaschinen erhalten dadurch alle Daten zur Voreinstellung aus einer Hand. Es werden
manuelle Arbeitsschritte und Fehler in der Zuweisung der Farbprofile vermieden. Diese
innovative und einmalige Funktionalität im HIFLEX MIS schafft erstmals einen
durchgängigen CIP4-Workflow zwischen MIS, Vorstufe und Drucksaal. Sie wurde ebenfalls
mit dem CIP4 Innovationspreis ausgezeichnet.
Wenn der Auftrag in HIFLEX kaufmännisch abgeschlossen ist, kann die Archivierung der
Auftragsdaten in der Vorstufe über JDF angestoßen werden. Bei Wiederholaufträgen ist das
automatische Auslösen einer Re-Archivierung der Alt-Daten möglich.
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