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Im April 2004 hat die Druckerei Bauer KG (Bauer Druck) die erste Postpress JDF-Anbindung der Welt mit
JMF-Rückmeldung (Job Messaging Format) in Betrieb genommen. Dabei wurde ein Müller Martini
Sammelhefter des Typs PrimaPlus mit dem Management-Informations-System (MIS) HIFLEX Print vernetzt.
Zeitgleich wurden vier MAN Roland Bogenmaschinen über JDF/JMF an HIFLEX Print angebunden. Während
der laufenden Produktion wird so der Maschinenstatus aus Druckmaschinen und Sammelhefter in Echtzeit via
JDF/JMF an die HIFLEX Produktionssteuerung zurückgemeldet. Dabei werden Status, Geschwindigkeit,
produzierte (Gut-)Menge im HIFLEX System angezeigt. Die Rückmeldungen stehen betriebswirtschaftlichen
Auswertungen und Statistiken zum Auftrag zur Verfügung und der Produktionsfortschritt bleibt für
den Disponenten und den Innendienst jederzeit transparent. |
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Michael Bauer führt mit Christian Bauer das Unternehmen in der 3. Generation |
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Geschäftsführer Michael Bauer sagt: "Das Einrichten unseres neuen Sammelhefters und unserer MAN Roland
Druckmaschinen wird über die JDF-Datenübergabe aus HIFLEX wesentlich verkürzt. Letztlich
steigert das unsere effektive Produktionszeit an diesen teuersten und wertvollsten Maschinen. Und über
die direkten JMF-Statusrückmeldungen aus den Maschinensteuerungen erhalten wir eine verlässliche
Information über den Produktionsstand und eine exakte Datenbasis für die Nachkalkulation."
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Bauer Druck arbeitet seit 1997 in modernsten Produktionshallen nur wenige Autominuten von der Wiener City
und dem Vienna Airport entfernt. |
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Bauer Druck arbeitet seit 1997 in modernsten Produktionshallen nur wenige Autominuten von der Wiener City
und dem Vienna Airport entfernt. Die ca. 50 Mitarbeiter des Bogen-Offset-Betriebs produzieren vor allem
Akzidenzen, Mailings, Plakate und Bücher. Eine kleine Sensation ist, dass 2002 auf Anhieb die höchste
Zertifizierung ("Superior") des American Institute of Bakery (AIB) erreicht und im Folgejahr wieder
bestätigt wurde. Es handelt sich um ein anspruchsvolle Prüfung der Hygiene und Sicherheit von
Zulieferbetrieben der Nahrungsmittelindustrie. Bauer Druck produziert u.a. für die McDonald’s
Restaurationsbetriebe. Der ungewöhnlich hohe Pro-Kopf-Umsatz beträgt mehr als 330.000 EUR. |
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Der Sammelhefter bei Bauer Druck vom Typ PrimaPlus ist mit dem "Automatic make ready system" (Amrys)
ausgestattet. &Üuml;ber motorische Achsen kann der Sammelhefter damit vollautomatisch auf das zu fertigende
Produkt eingerichtet werden. Mit Hilfe der JDF-Maschinendaten des HIFLEX-Systems dauert das komplette
Einrichten bei Bauer Druck drei Minuten. |
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Gedruckt wird auf einer Zehnfarben, zwei Fünffarben plus Lack und einer Vierfarben – alle vom Typ
MAN Roland 700 (74x104 cm). In der Weiterverarbeitung verfügt man über automatische
Schnellschneider, diverse Falzmaschinen und einen Müller Martini Sammelhefter PrimaPlus mit
elektronisch verstellbaren Achsen. Die HIFLEX Branchensoftware (MIS) wird seit 1992 im Unternehmen
eingesetzt und bereits 1993 gab es eine "Online-Integration" der damaligen vollelektronisch gesteuerten
4- bzw. 5-Farben Bogen-Offsetdruckmaschinen.
Bei der betrieblichen Vernetzung via JDF ist das MIS-System die oberste hierarchische Ebene, denn es
steuert die gesamte Auftragsabwicklung. Es überführt die technischen Daten aus der Kalkulation
in die Produktionsplanung (HIFLEX Disposition) und stellt sie von dort der Produktion zur
Maschinenvoreinstellung über JDF zur Verfügung. |
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Produktionsleiter Julius Daniel arbeitet mit der HIFLEX Disposition |
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Dabei dient die HIFLEX-Disposition der Produktionsoptimierung und Terminsteuerung und ist zugleich der
JDF-Prozessleitrechner im Produktionsablauf. Zur tages- und schichtgenauen Einplanung ist ein
Betriebsschichtkalender integriert, der bei Änderungen der Kapazitäten (Störungen oder Sonderschichten)
kurzfristig angepasst wird. Arbeitsgänge bleiben über einen Gantt (Flussdiagramm) logisch miteinander
verknüpft und werden in ihrer zeitlichen Folge grafisch dargestellt.
Bei der JDF-Anbindung des Sammelhefters werden mittels eines einzigen Befehls maschinenrelevante Daten
wie Format, Produktstärke, Kopf-/Fuss- und Frontbeschnitt, Klammerart und –position, Auflage und Seitenzahl
der Bogen etc. an den Maschinen-Leitstand von Müller Martini übergeben und von dort an den
Sammelhefter übermittelt. Der Sammelhefter bei Bauer Druck vom Typ PrimaPlus ist mit dem "Automatic
make ready system" (Amrys) ausgestattet. Über motorische Achsen kann der Sammelhefter damit
vollautomatisch auf das zu fertigende Produkt eingerichtet werden. Mit Hilfe der JDF-Maschinendaten des
HIFLEX-Systems dauert das komplette Einrichten bei Bauer Druck drei Minuten. |
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| Bei der betrieblichen Vernetzung via JDF ist das MIS-System die oberste hierarchische Ebene, denn es
steuert die gesamte Auftragsabwicklung. Es überführt die technischen Daten aus der Kalkulation
in die Produktionsplanung (HIFLEX Disposition) und stellt sie von dort der Produktion zur
Maschinenvoreinstellung über JDF zur Verfügung. Dabei dient die HIFLEX-Disposition der
Produktionsoptimierung und Terminsteuerung und ist zugleich der JDF-Prozessleitrechner im Produktionsablauf. |
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Müller Martini hat mit MM Port für alle Systeme eine einheitliche Anbindungsplattform geschaffen.
Diese Anbindungsplattform ermöglicht eine direkte, wechselseitige Kommunikation zwischen dem MIS-System
HIFLEX und der Weiterverarbeitung. MM Port übernimmt JDF-Daten, wie beispielsweise Auftraggeber,
Auflage, Termine und Produktspezifikationen von der Branchensoftware (MIS-System) direkt in die Anlagen
der Weiterverarbeitung. Über MM Port fliessen die wichtigsten Produktionskennzahlen wie beispielsweise
der Produktionsstatus des Auftrags, die aktuelle Produktionsleistung oder auch die erreichten Mengen als
JMF-Meldungen zurück.
Nach Produktionsbeginn wird der Maschinenstatus in Echtzeit an die HIFLEX-Produktionssteuerung
zurückgemeldet. Dabei werden Status, Geschwindigkeit, produzierte (Gut-)Menge und Makulatur im
HIFLEX-System angezeigt. So bleibt der Produktionsfortschritt für den Disponenten und den Innendienst
jederzeit transparent.
Ähnlich gestaltet sich auch die JDF-Anbindung der MAN Roland Druckmaschinen bei Bauer Druck. Zum einen
schickt HIFLEX kaufmännische (Auftragsbezeichnung, Kunde) und technische Daten (Format, Farben, Grammatur,
Produktstärke) zur Maschinenvoreinstellung ans PECOM-System. Zum anderen meldet PECOM von sich aus diverse
maschinenbezogene Ereignisse via JMF dem HIFLEX System. |
Um den Effekt, den eine vernetzte Produktion auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens hat, greifbarer
zu machen, haben sich HIFLEX, MAN Roland und Müller Martini unlängst in einem innovativen Projekt des
Instituts für Rationale Unternehmensführung der Druckindustrie e.V. (IRD) engagiert. Dabei
untersucht das IRD gemeinsam mit seinen Partnern die Einsparpotentiale in der (mittels JDF und JMF)
vollvernetzten Druckerei.
HIFLEX ist seit Januar 2002 Voll-Mitglied der CIP4 Organisation und seit Mai 2003 Mitglied der Networked
Graphic Production (NGP) Initiative. HIFLEX Print unterstützt alle Geschäftsprozesse von Druckereien.
Dabei deckt das HIFLEX-System die komplette Auftragsabwicklung ab inklusive Materialwirtschaft,
Produktionsplanung und -steuerung, Betriebsdatenerfassung, Maschinenschnittstellen, Versandabwicklung
und &Üuml;berwachung des Auftragsfortschritts. Auch ein E-Business Modul sowie ein
Dokumenten-Managementsystem sind realisiert. &Üuml;brigens: Neben dem JDF/JMF-Datenaustausch mit
Druckmaschinen und Sammelheftern hat HIFLEX bereits JDF-Anbindungen an die Vorstufe in diversen
Kundeninstallationen realisiert. |
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Eine kleine Sensation ist, dass 2002 auf Anhieb die höchste Zertifizierung ("Superior") des American
Institute of Bakery (AIB) erreicht und im Folgejahr wieder bestätigt wurde. Es handelt sich um ein
anspruchsvolle Prüfung der Hygiene und Sicherheit von Zulieferbetrieben der Nahrungsmittelindustrie. |
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